Nach desaströser Landtagswahl: Klöckner will RLP-CDU neu aufstellen

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Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

MAINZ. Die CDU in Rheinland-Pfalz hat bei der Landtagswahl im März ihr schlechtestes Ergebnis im Land eingefahren. Jetzt stellt sich die Partei unter der Leitung von Julia Klöckner neu auf. Dabei spielt auch Kanzlerkandidat Armin Laschet eine Rolle.

Die rheinland-pfälzische CDU stellt sich nach ihrer siebten Niederlage bei einer Landtagswahl neu auf. «Wir sind mitten in einer Struktur- und Organisationsanalyse und nehmen dazu auch externe Beratung in Anspruch», sagte die CDU-Landeschefin Julia Klöckner der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Es sei inhaltlich seit der Landtagswahl schon viel passiert. In der digitalen Kommunikation und Organisation sei der Landesverband am weitesten von allen CDU-Landesverbänden in Deutschland. Der neue Landesvorstand soll nach der Bundestagswahl im November gewählt werden.

Parteichef und Kanzlerkandidat Armin Laschet, der bei vielen in der rheinland-pfälzischen CDU nicht der Wunsch-Kandidat für beide Ämter war, habe sich bereits zweimal den Mitgliedern gestellt. «Er ist dabei keiner Debatte aus dem Weg gegangen, er hat zugehört, argumentiert und das war sehr gut», sagte Klöckner. Er habe überzeugen können. «Armin Laschet ist kein Populist. Er ist kein Besserwisser, sondern ein Bessermacher», sagte Klöckner, einzige Bundesministerin aus Rheinland-Pfalz. «Von den ausgetretenen Mitgliedern sind viele wieder zurückgekommen», sagte Klöckner, ohne Zahlen zu nennen. An diesem Freitagabend kommt der Kanzlerkandidat zu einer Wahlveranstaltung in ein Kino nach Bad Kreuznach.

«Wir sind die mitgliederstärkste Partei in Rheinland-Pfalz und werben um Neumitglieder, ums Mitmischen und Mitmachen», sagte Klöckner. Die CDU in Rheinland-Pfalz hat rund 36.000 Mitglieder. (dpa)

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