++ Trier Aktuell: Mehr Lärmschutz – in diesen Trierer Straßen gilt ab Mittwoch Tempo 30 ++

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Die Saarstraße ist eine von sechs Straßen, in denen ab Mittwoch ganztägig Tempo 30 gilt.

TRIER. Wie die Stadt Trier mitteilt, gilt zur Verbesserung des Lärmschutzes der Anwohnerinnen und Anwohner ab Mittwoch dieser Woche in drei viel befahrenen Trierer Straßenzügen dauerhaft Tempo 30. Betroffen sind die Paulinstraße, die Saar- und Matthiasstraße sowie die Zuckerbergstraße, Metzelstraße und An der alten Synagoge. Auch in der Avelsbacher Straße soll künftig eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h gelten. Dieses Verfahren ist aber noch nicht abgeschlossen.

In den genannten Straßenabschnitten sind mehr als 800 Personen gesundheitsgefährdenden Schallpegeln von mehr als 65 Dezibel am Tag und 55 Dezibel in der Nacht ausgesetzt sind. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht bei solchen Lärmpegeln dringenden Handlungsbedarf. Andererseits erfüllen die Straßen eine herausgehobene Verkehrsfunktion, was die Handlungsmöglichkeiten der Kommune einschränkt. Daher wurde zunächst ein Pilotprojekt in der Saarstraße gestartet und die Höchstgeschwindigkeit nachts auf 30 km/h reduziert. Im Ergebnis zeigte sich, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit um 10 km/h abgenommen hat. Die Lärmmessung ergab eine Minderung um circa 2 Dezibel.

Aus Sicht der Straßenverkehrsbehörde ist somit das dauerhafte Tempolimit die einzige Maßnahme, mit der die zwingend notwendige Lärmminderung schnell erreicht werden kann. Die Stadt setzt damit zugleich zahlreiche Anregungen und Eingaben aus dem Beteiligungsportal

13 KOMMENTARE

  1. Eine ordnunggemäße Instandsetzung der Äcker, welche gemäß der selbstgefälligen Sichtweise der Stadtverwaltung als „Straßen“ bezeichnet werden, könnte den Lärmpegel sicherlich wirksamer senken als diese typische, trierische Augenwischerei!
    800 Personen / Anwohner sind also betroffen. Zugegeben, das ist schlecht aber wieviele sind vom Lärm der Bahn betroffen welche mitten durch Wohngebiete führt?

      • Also der Vergleich hinkt ja jetzt dann doch etwas.
        Die Saarstraße und die Paulinstraße gab es bereits vor 2000 Jahren als Hauptverkehrsachse – also wer wollte da hin ziehen.

        Gute Argumente sehen anders aus 🙂

  2. Ich
    Geht doch!
    Als Anwohner der Metzelstrasse begrüße ich außerordentlich die Entscheidung des Stadtrates Trier, das Tempolimit von 30 KM/H umzusetzen!
    Wir freuen uns schon jetzt darauf, mit Freunden schöne ,ruhige und entspannte Abende auf der Terrasse zu verbringen.
    Nur, wie wird kontrolliert?

      • Den/die Mechaniker/in Ihres Vertrauens wird sich auch freuen, wenn Sie dann regelmäßig mit ausgelutschtem Getriebe bei ihm vorstellig werden.

  3. Ich wohne auch in dem Gebiet in der Innenstadt und frage mich gerade ernsthaft was die Leute da mit Lärm meinen?
    Den einzigen Lärm den ich hier habe sind die halbstarken mit ihren „ach lassen wir mal den Motor aufheulen und rasen die Brückenstraße/Karl-Marx Straße durch ohne Rücksicht auf Verluste“ und dort ist schon seit längerem 30 und es bringt null.
    Also wo ist jetzt der Mehrwert davon… ach ja nicht vorhanden?
    Kann man wieder unter die Kategorie Verschlimmbesserung abheften, erinnere mich da nur mal an die Situation Walramsneustraße Richtung City Parkhaus vor dem Umbau…. Stau bis zum geht nicht mehr im Feierabend bzw. zu den enden der Schulzeiten wen die Schüler aus den Parkhäusern heimfahren.
    Hat auch nur ca. einige Jahre gedauert bis man es mal realisiert hat und nach einem Film der BBS wo es nochmals extra aufgeführt wurde bis mal was an der Führung dort geändert wurde.
    Aber hey die meisten die sich jetzt freuen werden sich dann später über die Abgase beschweren oder die aufheulenden Motoren wen einige meinen einen Kickstart durchführen zu müssen an den Ampeln beim losfahren.

    Im Endeffekt kein Mehrwert, was wirklich was bringen würde ist die Ampel Anlage an der alten Synagoge zu reaktivieren damit die Busse auch rauskommen und nicht drauf angewiesen sind das man sie da rauslässt.

  4. Gute Maßnahme, aber es wäre noch besser, wenn man was gegen die Poser und Nervensägen unternehmen würde, die den Motor laut aufheulen lassen, ihre frisierten Lärmschleudern vorführen und mit voll aufgedrehter Musik alles im Umkreis von 100 m vibrieren lassen, wenn sie an der Ampel stehen.

  5. Äh, ich will ja keinem hier die Illusion rauben – aber wenn ich mit 50 Km/h im 4 Gang fahre bei 2000 Touren
    oder bei 30 KM/H im 3 Gang mit 2000 Touren fahre, der Motorlärm bzw. Auspufflärm wird sich nicht viel verändern. Allerdings das Geräusch des Rollwiderstandes sinkt, ob das aber den Bock fett macht?
    Ich glaube auch nicht, dass es der Stadt hier um einzig und allein um die Anwohner geht – das wäre zwar sehr löblich, eher geht es um das Blitzen und den Mehrwert in die gebeutelte Stadtkasse.
    Tempo rauf auf 100 dann ist der Lärm schnell vorbei 🙂 =sarksm

  6. Hier geht es meiner Meinung nach einzig um Gängelung des Autofahrers, verbunden mit linksgrüner Politik. Viel wichtiger wäre Zucht und Ordnung der Radfahrer, fahren doch mittlerweile 300kg schwere Lastenräder, wie selbstverständlich über Bürgersteige und durch die Fussgängerzone, selbst Lieferdienste scheuen sich nicht, erkennbar mit dem Lastenrad durch die Fussgängerzone zu radeln.

  7. Ich habe selber in der zuckerbergstr. Gewohnt.
    Das Problem waren nicht die Autos! Das Problem waren die Studentenpartys und Metropolis.

    Nachts …. und was man sonst macht mit 2 Promille… schreien ohne Grund.

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