Handelsverband Rheinland-Pfalz kritisiert Corona-Notbremse

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Foto: dpa-Archiv

MAINZ. Der Handelsverband Rheinland-Pfalz hat die bundeseinheitliche Corona-Notbremse kritisiert.

Der Branche und insbesondere dem Nicht-Lebensmittelhandel würden weiterhin «erhebliche Lasten und Einschränkungen aufgebürdet», sagte Hauptgeschäftsführer Thomas Scherer am Freitag. Die neue Regelung, die an diesem Samstag erstmals greift, ignoriere, dass der Handel kein Inzidenztreiber sei, weil das Infektionsrisiko beim Einkaufen gering sei.

Auch die Kommunikation neuer Regelungen sei schlecht, kritisierte Scherer. «Es kann nicht sein, dass die Unternehmen immer wieder kurzfristig mit Maßnahmen konfrontiert werden, von denen selbst die Verfasser der Regelungen oft nicht erklären können, wie sie anzuwenden sind.»

Positiv sei es, dass weiterhin Handwerksleistungen wie Reparaturen von Uhren oder Schmuck und auch bei Inzidenzen von über 150 Einkaufen mithilfe von «Click & Collect» möglich sei. In manchen Regionen und Städten bestehe auch die Möglichkeit, per «Click & Meet» nach vorheriger Anmeldung mit Kontaktnachverfolgung und unter Vorlage eines negativen Corona-Tests einzukaufen, sagte Scherer. Hier habe sich der Einsatz der Verbände gelohnt. Bei den ersten Entwürfen der Regelung sei für den Handel – mit Ausnahme des Lebensmittelbereichs – noch eine Komplettschließung vorgesehen gewesen.

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