25 Jahre VRT: Verkehrsverbund Region Trier feiert Jubiläum mit Festakt in Trier

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hrenurkunde zum 25-jährigen Bestehen des VRT: IHK-Hauptgeschäftsführerin Jennifer Schöpf-Holweck (m.) überreicht die Auszeichnung an den VRT. Mit im Bild (von l. nach r.): Staatssekretär Markus Wolf, VRT-Geschäftsführerin Barbara Schwarz, VRT-Geschäftsführer Marcel Schillen und Landrat und VRT-Verbandsvorsteher Stefan Metzdorf. Foto: Victor Beusch

TRIER – Mit einem feierlichen Festakt hat der Verkehrsverbund Region Trier (VRT) sein 25-jähriges Bestehen gefeiert. Im Hotel Nells Park in Trier kamen zahlreiche Gäste und langjährige Partner aus Politik, Wirtschaft und der Mobilitätsbranche zusammen, um gemeinsam auf ein Vierteljahrhundert erfolgreicher Verbundarbeit zurückzublicken.

Den Auftakt der Veranstaltung bildete das Grußwort von VRT-Verbandsvorsteher Landrat Stefan Metzdorf. In seiner Rede unterstrich er die Bedeutung des Verkehrsverbunds für die Region: „Der ÖPNV verbindet Stadt und Land. Er schafft Lebensqualität. Er stärkt unsere Region als Wirtschafts- und Lebensraum.“ Mit Blick auf die Zukunft hob Metzdorf zudem hervor: „25 Jahre VRT sind ein Auftrag für die Zukunft. Die kommenden Jahre werden geprägt sein von weiterer Digitalisierung, der Verkehrswende und dem Ausbau klimafreundlicher Angebote.“

Der neue Staatssekretär im Ministerium des Innern, für Integration und Verkehr, Markus Wolf, nannte die Bus- und Zuglinien im VRT „Lebensadern, die aber noch nicht alle Teile des Landes erreichen.“ Er stellte fest: „Das ändern wir! Das Nahverkehrsgesetz und der Landesnahverkehrsplan schaffen den dafür notwendigen verbindlichen Rahmen.“ Zugleich bildeten sie die Grundlage für eine verlässliche Finanzierung, so Wolf. Und ohne diese gebe es keinen verlässlichen ÖPNV im Land. Staatssekretär Wolf: „Deshalb werden wir unsere Verkehrsverbünde auch weiterhin nach allen Kräften unterstützen, und darüber hinaus weiterhin in die städtische Mobilität investieren.“

So plane man beispielsweise ein Bus-Terminal rund um die Porta Nigra oder eine bessere Anbindung von Oberzenten wie Trier an den Fernverkehr.

ÖPNV wird einfacher, verlässlicher und attraktiver

In einer gemeinsamen Ansprache der beiden VRT-Geschäftsführer Barbara Schwarz und Marcel Schillen, stellten diese vor allem die Perspektive der Fahrgäste und der Menschen hinter dem öffentlichen Nahverkehr in den Mittelpunkt: „25 Jahre VRT sind vor allem 25 Jahre für die Menschen in unserer Region“, betonten sie. „Unser Ziel war und ist es, den öffentlichen Nahverkehr einfacher, verlässlicher und attraktiver zu machen. Im Alltag, auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder in der Freizeit.“

Zugleich hoben sie hervor, dass funktioniere Mobilität oft als selbstverständlich wahrgenommen werde: „Wenn Busse und Bahnen zuverlässig fahren und für die Fahrgäste gut nutzbar sind, dann haben wir unser Ziel erreicht.“

Mit Blick auf die vergangenen Jahre würdigten sie die gemeinsame Leistung aller Beteiligten: „25 Jahre VRT sind nicht nur die Geschichte einer Organisation, sondern einer starken Gemeinschaft. Von Verkehrsunternehmen, Verwaltungen und politischen Partnern bis hin zu den vielen Mitarbeitenden, die jeden Tag dafür sorgen, dass Mobilität funktioniert“, betonte Schwarz.

„25 Jahre sind kein Ziel, sondern eine Etappe. Auch in den kommenden Jahren wird es darum gehen, Mobilität so zu gestalten, dass sie den Bedürfnissen der Menschen gerecht wird. Bezahlbar, gut vernetzt und verlässlich“, schloss Schillen.

Regionale Wirtschaft profitiert von Verbund 2

 

Jennifer Schöpf-Holweck, Hauptgeschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier, würdigte die Entwicklung des VRT als zentrale Stütze der regionalen Mobilität und betonte seine wirtschaftliche Bedeutung: „Seit seiner Gründung hat sich der Verkehrsverbund Region Trier zu einer tragenden Säule der Mobilität in der Region entwickelt. Für die Wirtschaft ist ein leistungsfähiger Verkehrsverbund von großer Bedeutung. Er stärkt die Standortattraktivität und sorgt für verlässliche Mobilität im Alltag.

Im Rahmen des Festakts überreichte sie der Geschäftsführung des VRT zudem eine Urkunde der IHK Trier für 25 erfolgreiche Jahre VRT.

Ein besonderer Programmpunkt des Abends war die Premiere des neuen VRT-Imagefilms, der die Entwicklung und Leistungen des VRT auf humorvolle Weise dar-stellte.

25 Jahre Fortschritt im Nahverkehr

Der Blick zurück macht deutlich: Seit seiner Gründung im Jahr 2001 hat sich der VRT zu einem starken Partner für den öffentlichen Nahverkehr in der Region entwickelt. Mit der Einführung eines einheitlichen Tarifs wurde die Grundlage für ein deutlich einfacheres und durchgängiges Mobilitätsangebot geschaffen.

In den vergangenen 25 Jahren standen dabei die Bedürfnisse der Fahrgäste im Mittelpunkt. Schritt für Schritt wurden Angebote geschaffen, die den Alltag spürbar erleichtern: Das KombiTicket verbindet Veranstaltungen und Anreise, das verbundweitgültige Semesterticket sorgt für unkomplizierte Mobilität im Studium und die VRT-SparKarte ermöglicht günstigere Fahrten für Gelegenheitsfahrer*innen. Auch das VRT-JobTicket sowie das GästeTicket leisten einen wichtigen Beitrag, um Pendelverkehr und touristische Mobilität gleichermaßen attraktiv und einfach nutzbar zu machen.

Als Grenzregion spielt zudem die grenzüberschreitende Vernetzung eine besondere Rolle: Mit dem Übergangstarif nach Luxemburg wurde früh ein Angebot geschaffen, das grenzüberschreitende Fahrten deutlich vereinfacht und den Alltag für Pendler*innen erleichtert.

Digital in Echtzeit informiert

Ein wesentlicher Entwicklungsschritt war die konsequente Digitalisierung der Fahrgastangebote. Bereits früh wurde eine digitale Fahrplanauskunft eingeführt, die heute – gebündelt in der VRT-App – den Fahrgästen in Echtzeit zeigt, wann Verbindungen fahren, ob es Abweichungen gibt und welche Route aktuell die beste ist. So wird Planung einfacher, flexibler und verlässlicher.

Ergänzt werden diese digitalen Services durch moderne Fahrgastinformationssysteme: Digitale Anzeiger an Haltestellen liefern aktuelle Abfahrtszeiten und Hinweise zu Änderungen direkt vor Ort und sorgen so für mehr Orientierung und Sicherheit im Alltag.

Ein weiterer wichtiger Entwicklungsschritt war die Einführung der regionalen Busnetze, die 2018 begann und inzwischen vollständig umgesetzt ist. Für die Fahrgäste bedeutet das vor allem bessere Taktungen im Buslinienverkehr, klar strukturierte Linien und deutlich mehr Verbindungen auch im ländlichen Raum.

RufBus und FlexBus bieten ÖPNV auf dem Land

Ergänzend zum klassischen Linienverkehr hat der VRT in den vergangenen Jahren auch flexible Angebote aufgebaut. Mit dem RufBus und dem FlexBus stehen On-3

 

Demand-Verkehre zur Verfügung, die genau dann fahren, wenn sie gebraucht werden.

Gerade in kleineren Orten oder zu Randzeiten schaffen diese Angebote eine wichtige Ergänzung. Fahrten könnten flexibel gebucht werden und ermöglichen so eine bessere Anbindung, auch dort, wo ein dichter Linienverkehr nicht wirtschaftlich umsetzbar ist. Für die Fahrgäste bedeutet das mehr Freiheit und eine verlässliche Mobilität im Alltag.

VRT dankt Fahrgästen mit Jubiläumsgewinnspiel

Die Jubiläumsfeier bot zugleich Gelegenheit, den vielen Partnern zu danken, die den Weg des VRT begleitet haben: Von den Verkehrsunternehmen über politische Entscheidungsträger bis hin zu den wirtschaftlichen Akteuren. Seinen Fahrgästen dankt der VRT seit Januar mit monatlichen Gewinnspielen.

Mit Blick auf die Zukunft wird deutlich: Auch nach 25 Jahren bleibt die Weiterentwicklung des ÖPNV eine zentrale Aufgabe. Themen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und die Sicherung von Mobilität im ländlichen Raum werden weiterhin im Fokus stehen.

„Wir verstehen das Jubiläum nicht nur als Rückblick, sondern vor allem als Auftrag für die Zukunft“, so die Geschäftsführung des VRT. „Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir die Mobilität in der Region auch in den kommenden Jahren aktiv gestalten.“

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