Rheinland-Pfalz: Nachwuchs bei Familie Storch – erster Nachwuchs des Jahres geschlüpft

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Ein Weiflstorch steht mit Jungtieren in der Voliere der ´Storchenscheuneª, einer Pflegestation der Aktion ´PfalzStorchª. Foto: Uwe Anspach/Archivbild

KNITTELSHEIM. Nachwuchs bei Familie Storch: Die ersten kleinen Adebare des Jahres in der Pfalz sind geschlüpft. In Knittelsheim (Kreis Germersheim) habe man bisher sieben Junge gezählt, sagte Jessica Lehmann, Leiterin des Rheinland-Pfälzischen Storchenzentrums, am Donnerstag. Auch in Bornheim (Kreis Südliche Weinstraße) sei der erste Nachwuchs gesichtet worden. «In einem Nest gegenüber des Storchenzentrums wackeln die Köpfe von Jungstörchen.» Nachwuchs werde auch aus anderen Orten gemeldet – etwa aus Jockgrim und Kandel.

Ob es ein gutes Storchenjahr werde, könne man leider erst nach der Brutsaison beurteilen, sagte Lehmann der Deutschen Presse-Agentur. «Im vergangenen Jahr hat ein nass-kalter Wettereinbruch im Mai vielen Küken das Leben gekostet. Dennoch gab es Bereiche in der Pfalz und Rheinhessen, die davon überhaupt nicht betroffen waren.» Es bleibe abzuwarten, wie sich die Wetterbedingungen entwickeln. «Davon hängt während der Aufzucht der Jungtiere viel ab.»

2020 gab es in Bornheim 27 besetzte Storchennester, wie Lehmann sagte. «In diesem Jahr haben wir 30 belegte Storchennester in der Gemarkung Bornheim.» Einen vollständigen Überblick über die Pfalz gebe es noch nicht. «Einige Störche sind dabei, ihr Nest zu bauen.»

Die geschlechtsreifen Tiere seien mittlerweile aus dem Winterquartier zurück. «Vereinzelt kommen noch jüngere Störche an, die jedoch nicht brüten. Nicht jeder Storch, der auf einem Dach gesichtet wird, braucht ein Nest», sagte Lehmann. Nur Störche, die Nachwuchs angehen, seien auf Nester angewiesen. «Sie gehen in ihr altes Nest zurück oder weichen auf bestehende Nester aus.» Wenn beide Möglichkeiten nicht zum Erfolg führten, würden sich Störche auch selbst Nester bauen.

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