Rheinland-Pfalz: Nach Flucht aus Psychiatrie – Mann ertrinkt in Weiher

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Symbolbild; pixabay

Ein Mann, der in Göcklingen (Landkreis Südliche Weinstraße) in einen eiskalten Weiher gesprungen und gestorben war, ist ertrunken. Die Ermittlungen ergaben keine Hinweise auf ein Fremdverschulden, wie die Staatsanwaltschaft in Landau am Freitag mitteilte. Der 26-Jährige war Anfang März mit einem weiteren Patienten aus einer forensischen Psychiatrie geflohen. Zunächst hatte die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Das Verfahren werde nun eingestellt, hieß es.

Die Wassertemperatur des Weihers habe zu dem Zeitpunkt, als der Mann starb, sieben Grad betragen, hieß es vonseiten der Staatsanwaltschaft. Beim «plötzlichen und untrainierten Eintauchen» in sehr kaltes Wasser könne es bereits nach kürzester Zeit zu einem lebensbedrohlichen Kälteschock kommen.

Versuche von Polizei und Rettungskräften, den Mann durch Zurufe zur Rückkehr zum Ufer zu bewegen, waren laut Staatsanwaltschaft gescheitert. Er sei weitergeschwommen und habe kurz darauf regungslos im Wasser getrieben. Die Einsatzkräfte konnten den Mann nur noch tot bergen. Der andere Patient war den Angaben zufolge nach einer kurzen Verfolgung an dem Biotopweiher in Göcklingen festgenommen worden.

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