Busbeförderung und Raumlüfter – Eltern fordern Klarheit nach den Schulferien

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Foto: Facebook Post (J.F.)

Zu Beginn der Osterferien hat der Landeselternbeirat in Rheinland-Pfalz eine bessere Ausstattung der Schulen mit mobilen Raumluftgeräten gefordert. Daneben müsse weiterhin mehr getan werden, um die Busbeförderung von Schülerinnen und Schülern zu entzerren, sagte Landeselternsprecher Reiner Schladweiler am Freitag. «Dann kann der Weg zur Schule und wieder nach Hause bedeutend sicherer werden und die künftige Präsenz in der Schule auf Dauer gesichert werden.»

Das nach den Osterferien geplante Testprogramm gebe den Entscheidungsträgern mehr Informationen, könne für sich genommen aber keinen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten, sagte Schladweiler. Daher sollte das Testen durch weitere Maßnahmen zur Virenabwehr ergänzt werden. Wenn man den gesamten familiären Kontext mit den Anforderungen an das Arbeitsleben von Eltern in den Blick nehme, seien die Ausgaben etwa für mehr Raumluftgeräte oder auch die Anschaffung von Trennscheiben aus Plexiglas sinnvoll und überschaubar.

Nachholbedarf gibt es aus Sicht des Landeselternbeirats weiter bei der Digitalisierung. Schladweiler verwies auf das Ergebnis einer Umfrage unter 2300 Eltern, wonach diese dem Fernunterricht im Durchschnitt die Note 3,2 geben. «Das ist ein schönes Befriedigend aber nach Schularten aufgeschlüsselt eher ernüchternd.» Vor allem bei Realschulen plus mit einer Note von 3,8 und Förderschulen mit 4,1 müsse dringend nachgesteuert werden, damit auch dort das Niveau von Gymnasien und Grundschulen erreicht werde. In den Wochen vor den Osterferien habe sich aber bestätigt, dass der Präsenzunterricht in der Wissensvermittlung durch keine andere Unterrichtsform zu ersetzen sei.

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