ADFC: Fahrradfreundlichkeit In Rheinland-Pfalz lässt zu wünschen übrig

12
Eine Vielzahl von Menschen in Rheinland-Pfalz bewertet die Sicherheit für Radfahrer in den Kommunen als unzureichend. Foto: Jonas Güttler/dpa/Archivbild

MAINZ. Eine Vielzahl von Menschen in Rheinland-Pfalz bewertet die Sicherheit für Radfahrer in den Kommunen als unzureichend. Das sagte Sara B. Tsudome, Geschäftsführerin des Landesverbandes des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) am Dienstag der dpa.

«Dass sich Radfahrer in den Städten sicher fühlen, ist eine absolute Ausnahme», fügte sie hinzu. An der aktuellen Befragung zum Fahrradklima-Test hatten sich Tausende Menschen bundesweit beteiligt. Allein in Rheinland-Pfalz nahmen etwa 6000 Menschen aus 27 Kommunen an der Befragung teil, wie Tsudome sagte.

Bei der Einschätzung der Fahrradfreundlichkeit erreichte Mainz den zehnten von 26 Plätzen bei Städten mit 200 000 bis 500 000 Einwohnern. Auch wenn die Landeshauptstadt damit im Mittelfeld landete, müssen aus Sicht des ADFC viele Kommunen in Rheinland-Pfalz dringend ihre Attraktivität in Sachen Radverkehr steigern. Das gelte beispielsweise für sichere Radwegeführungen. Außerdem sei es nach wie vor ein großes Problem, dass Autofahrer ihre Fahrzeuge auf Radwegen abstellten.

12 KOMMENTARE

  1. Kürzlich Trier Hauptmarkt, so passiert. Ein Lastenrad wurde bestückt mit 2 Kindern vorne, hinten die Einkäufe, alles wohlbehütet, es war gegen 17:00h, die Stadt war für Coronazeiten recht voll. also Papa, für mich links/grün orientiert, vom Aussehen, ich kann mich ja auch täuschen radelte diesen Brummer an, man muss sich mal überlegen, was das alles wiegt, ich schätze so 250kg bis 300kg, volle Möhre durch die Fussgängerzone, nee? Doch echt wahr. Ich hielt ihn an, sprach in an, ich bekam ein ignorantes Lächeln. Ich war froh, wenigstens bekam ich von Radfahrern , dieses Mal keine Prügel angedroht sondern nur ein ignorantes Lächeln

    • Vielen Dank für den Einwurf und seien Sie froh Herr Pretzsch…dieser Zeitgenosse hat sich wohl auch wegen der mitgefangenen Kinder ausnahmsweise zurück gehalten.

      Ja, so sind sie normal, die linksgrünen Weltverbesserer. Oberlehrerhaft und Müll sabbelnd im Stakkato, alles und jeden belehren wollend. Uneinsichtig und oft manipulativ missionierend. Es stellt sich dann nur noch die Frage, was im Vergleich schlimmer ist. Ich persönlich bevorzuge den Prügelandroher. Den nehm ich mir gleich zur Brust und heile ihn :-).

  2. Warum werden Fahrradfahrer überhaupt so hoch bewertet? Immer diese Umfragen….über ihre Befindlichkeiten etc….. – was soll das?
    Bin ich als Fussgängerin weniger wert?
    Als tägliche Hundegassigängerin weniger „sportlich“ tätig, als Radfahrer?
    Achso, Radfahren tue ich sogar noch zusätzlich, halte mich aber an Gesetze und Vorgaben, was viele andere Radfahrer NICHT TUN, da braucht man sich nicht über Unfreundlichkeit zu wundern.
    Der Moselradweg ist auch für Fussgänger*innen, nicht nur für Fahrradrowdys!
    Die kommen lautlos von hinten und reduzieren NICHT ihre Geschwindigkeiten, wie ich es als Kfz-Fahrerin tun muss.
    Ich fordere NUMMERNSCHILDER für Fahrräder, damit man die auch mal anzeigen, oder identifizieren kann bei Rechtsbrüchen und Unfällen!

  3. Ich fordere Kontrollen, Massnahmen, Busgelder gegen Fahrrad-Rowdies Kampffahrer, Trier ist keine Anarchie für Fahrräder, seit Corona ist die Innenstadt leerer, und da radelt jeder wie er will. Hier wären mal Fahrradpolizisten besser als ein laaaangweiliger Streifenwagen, auf 100 Kilometer Ferne zu erkennen welcher sich ab und an mal blicken lässt.

  4. RADFAHRER halten sich doch immer für Opfer, selbst auf Fusswegen die für Radfahrer freigegeben sind, wo diese also Rücksicht auf Fussgänger nehmen müssen wird gerast, erst Samstag wieder am Mattheiser Weiher erlebt, Mountainbikepedelec und mit irrer Geschwindigkeit durch die Fussgänger gerast .
    Mittlerweile ist diese Mountainbikepest auch überall auf den Wanderwegen im Weisshauswald mit gleicher Ignoranz den Fussgängern gegenüber unterwegs.
    Auf Hilfe von Polizei , Ordnungsamt oder Förstern darf man nicht rechnen, die Wut steigt

    • Vorgestern wieder erlebt: Ich fahre mit 30 km/h durch die Weberbach. Autofahrer hinter mir fährt dicht auf und hält keinen Sicherheitsabstand ein. Dann halte ich an und er hupt, obwohl ich mein Auto parallel zur Straße einparken will und den Blinker rechtzeitig gesetzt hatte.
      Gestern wieder erlebt: Autofahrer mit 50 km/h in 30er Zone. Rast über den Zebrastreifen wie ein Irrer.
      Heute wieder erlebt: Autofahrer überholt Radfahrer ohne Abstand und fährt ihn beinahe um.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.