Arbeitsreicher Jahreswechsel für Trierer Bundespolizei: Haftbefehle, Graffiti, Ingewahrsamnahmen

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Zwei Polizisten gehen Streife. Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild

TRIER: Haftbefehle vollstreckt, Ingewahrsamnahmen, 36 Fahndungserfolge sowie Verstöße gegen das Aufenthalts- und Strafrecht; dies ist die Bilanz der Bundespolizei Trier von Silvester bis vergangenen Sonntag.

Dabei kam es alleine an Silvester am Hauptbahnhof Trier zu insgesamt fünf Ingewahrsamnahmen. Vier Personen awaren ls Vermisst gemeldet und wurden ihren jeweiligen Hilfeeinrichtungen wieder zugeführt. Die fünfte, ein alkoholisierter, orientierungsloser 35-jähriger Mann – zuvor ohne Fahrschein mit dem Zug von Köln nach Trier unterwegs – verbrachte die Nacht zwecks Ausnüchterung in der Gewahrsamszelle.

Ein ausweisloser, unerlaubt eingereister 32-jähriger Bosnier wurde am Samstagabend im Stadtgebiet Trier kontrolliert. Die Personenüberprüfung ergab eine Festnahmeanordnung der Ausländerbehörde Kusel sowie drei anhängige Ermittlungsverfahren des AG Duisburg-Ruhrort und der Ausländerbehörde Kusel. Nach Vorführung beim AG Trier und Beschlussfassung (Abschiebehaft) wurde er zur GfA Ingelheim verbracht.

Wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz musste sich ein 56-jähriger Deutscher in der Silvesternacht verantworten. Er hatte mit einer Schreckschusswaffe Signalmunition abgefeuert. Dies jedoch ohne Besitz eines
„kleinen Waffenscheins“ und der erforderlichen Erlaubnis.

Insgesamt 7.500 Euro Sachschaden durch drei Graffitistraftaten entstand an abgestellten Zügen in den Bahnhöfen Cochem, Andernach und Koblenz-Moselbahnhof.

Im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei Trier reisten insgesamt 16 Personen unerlaubt in das Bundesgebiet ein. Gegen alle wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Weiterhin wurden verschiedene kleinere Verstöße im Bereich der
Betäubungsmittelkriminalität, bzw. der Eigentumsdelikte – hier Verstöße wegen Diebstahls, Sachbeschädigung, Erschleichens von Leistungen und Betrug – zur Anzeige gebracht.

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