Rheinland-Pfalz: Pandemie schwächt sich im Dezember etwas ab

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Corona Teströhrchen
Symbolbild; Foto:pixabay

MAINZ/REGION TRIER. Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz haben am Mittwoch 1300 neue Corona-Infektionen registriert.

Die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 72 025 (Stand 14.43 Uhr), wie das Landesuntersuchungsamt mitteilte. Aktuell sind demnach 19 338 Menschen im Land mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Patienten, die mit oder an Covid-19 starben, stieg innerhalb von 24 Stunden um 50 auf 1428.

In der zweiten Dezemberhälfte hat sich die Pandemie damit in Rheinland-Pfalz etwas langsamer ausgebreitet als in den ersten 15 Tagen des Monats und insgesamt deutlich langsamer als noch im November. In der ersten Novemberhälfte schnellte die Zahl der Coronafälle um 55,3 Prozent nach oben, in der zweiten Novemberhälfte gab es noch einen Anstieg um 32,6 Prozent. Im Dezember schwächte sich diese Zunahme dann von 29,1 Prozent in der ersten auf 20,8 Prozent in der zweiten Monatshälfte ab.

Etwas abgeschwächt hat sich auch die zuletzt sehr schnelle Zunahme der Todesfälle von Covid-19-Patienten. Ihre Zahl nahm in der zweiten Dezemberhälfte um 45,9 Prozent zu, in der ersten Hälfte des Monats waren es 63,6 Prozent.

Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen bezogen auf 100 000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen, lag am Mittwoch in ganz Rheinland-Pfalz bei 111,4 und damit unter dem Wert der Vorwoche (164,6). Den höchsten Wert gibt es in Ludwigshafen mit 195,6. Danach folgen Speyer (189,9), Pirmasens (183,9) und Frankenthal (182,5). Am niedrigsten ist die Inzidenz im Landkreis Kusel mit 41,3.

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