Thema Grenzschließungen und Ausgangssperren – so äußert sich Ministerpräsidentin Dreyer

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Thomas Frey (dpa)

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat Kritik der FDP zurückgewiesen, es fehle in der Pandemie-Bekämpfung eine dauerhaft durchhaltbare Strategie.

«Das Virus hält sich oft nicht an Strategien», sagte die SPD-Politikerin im Südwestrundfunk (SWR). Im Moment könne niemand sagen, was Anfang Januar sein werde. Die Länderchefs träfen sich Anfang Januar nochmals mit der Kanzlerin und bewerteten die Lage dann neu.

Im ersten Lockdown habe man auch ein Ausstiegsszenario gehabt. Man habe auch im Teil-Lockdown einen Warn- und Aktionsplan gehabt, mit dem man in den Regionen reagiert habe. Ein wichtiger Punkt sei jetzt, bundesweit den Fokus auf die Alten- und Pflegeheime zu legen. «Da ist vieles vielleicht auch zu spät gekommen», sagte Dreyer im SWR2 Tagesgespräch.

Bis Anfang Januar sollte man wieder in die Nähe von 50 Neu-Infektionen pro 100 000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen kommen, aktuell liege die Inzidenz bei 176. Vor allem in den Alten- und Pflegeheimen müssten die Zahlen runter, so die Ministerpräsidentin.

Im SWR sprach sich Dreyer erneut gegen Grenzschließungen aus. Außerdem sieht die Ministerpräsidentin keine Notwendigkeit für verschärfte Ausgangsbeschränkungen in Rheinland-Pfalz so wie sie in Baden-Württemberg und Bayern gelten. In Ludwigshafen und Speyer aber gibt es bereits nächtliche Ausgangssperren.

12 KOMMENTARE

  1. Wie soll man diese Aussagen der Dame zur Zerstörung unseres Lebens kommentieren? Es gibt dazu auch im lokal orientierten Journalismus hervorragende Beiträge, z.B. hier:

    https://www.youtube.com/watch?v=nxtCAEsApf4

    Frau Dreyer ist in ein Staatsversagen von unglaublichem Ausmass involviert, bleibt abzuwarten, ob das für sie ohne juristische Konsequnzen bleibt. Man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben ….

  2. Ausgangssperren wären juristisch nicht haltbar, wenn die Leute so dumm sind und nicht dagegen klagen selbst schuld.
    Hundebesitzer dürfen abends ihre Viecher ausführen, Menschen die abends frische Luft schnappen wollen dürfen dies nicht, da ist keine Logik dahinter.

    • …liegt vielleicht daran, dass Hunde auch mal kacken oder das Bein heben müssen und das leicht streng riecht, wenn sie das in der Wohnung müssen. Menschen können die hauseigene Toilette benutzen.

      Da du aber nach der Logik fragst, habe ich leise Zweifel, ob du das mit der Toilettennutzung auch tatsächlich so umsetzt.

      • Tja, dann müssen eben Hundebesitzer in Zeiten der Krise in den sauren Apfel beissen und ihre Hunde in der Wohnung kacken lassen, das Recht eines Menschen auf frische Luft wiegt höher als das Recht eines Hundebesitzers, zu jeder Tages- und Nachtzeit mit seinem Hund rauszugehen.
        Aber das ist ein theoretische Diskussion, bei uns nicht relevant. Wenn die Bayern so dumm sind sich von ihrem Dicken zuhause einsperren zu lassen, selbst schuld. Im gleichen Atemzug sagt er dann noch: Ganz Bayern ist ein Hotspot, und gibt selbst zu dass er nix auf die Reihe kriegt damit. Lol. Da wird sicher einer dagegen klagen, bin gespannt. Aber der Söder hat ja selber zwei Hunde, vielleicht daher die Ausnahme mit dem Gassigehen, ist wie das unbesteuerte Flugbenzin beim fetten Strauss.

        • Du scheinst auch an einer unbehandelbaren Form von Selbstgerechtigkeit zu leiden. Das ist in der klinischen Psychologie prägend für Menschen mit wenigen bis gar keinen sozialen Kontakten.

          Schaff dir doch mal einen Hund an, so knüpft man Kontakte zu Mitmenschen.

          • Hattest Du Kontaktprobleme und hast Dir deshalb einen Hund angeschafft, Hundebesitzer? Und vermenschlichst Du deinen Vierbeiner jetzt, wie es viele machen, die bei den Menschen nicht soviel Erfolg hatten?
            Solche Probleme hatte ich nie.

    • der hatte offenbar nicht bloß einen Virus.

      Man sollte mal in seiner Garage nachschauen, vielleicht steht da ja ein waffenfähiger SUV…

  3. Der Peter ist einfach nur ein minderbemittelter arroganter, ständig andere Leute beleidigender Zeitgenosse , der anscheinend Hartz IV bekommt und den ganzen Tag Langeweile hat.

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