Kita-Schließungen: Notbetrieb soll in allen Einrichtungen in Trier gewährleistet bleiben

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Das Trierer Rathaus. Foto: Presseamt Stadt Trier

TRIER. In der Stadt Trier soll es ab Montag gemäß den aktuellen Anweisungen der Landesregierung in allen städtischen und privaten Kitas einen Notbetrieb geben und nicht nur – wie zunächst geplant – in fünf eigens dafür ausgewählten Kindertagesstätten. Bürgermeisterin und Sozial- und Jugenddezernentin Elvira Garbes hat am Wochenende alle Kita-Einrichtungen angeschrieben und gebeten, die vom Land vorgegebenen Regelungen umzusetzen.

Generell gilt demnach, dass Kita-Kinder zuhause bleiben sollten. Die Notbetreuung soll in allen Einrichtungen für Eltern bestimmt sein, deren Berufe zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und der Grundversorgung der Bevölkerung wichtig sind und die keine alternative Betreuung organisieren können. Folgende Beschäftigungsfelder sind damit gemeint:

Pflege- und Gesundheitswesen
Feuerwehr
Polizei, Ordnungsbehörden, Justiz und Justizvollzugsanstalten
wichtige Bereiche der kommunalen Aufgaben
Angestellte von Energie- und Wasserversorgung
Lehrkräfte und Erzieherinnen/Erzieher
für die Versorgung relevante Bereiche des Einzelhandels
Die Notbetreuung soll laut dem Rundschreiben des Landes auch für Eltern gelten, die sonst keine andere Möglichkeit haben, ihrer Berufstätigkeit nachzugehen, wie beispielsweise Alleinerziehende.

Die Eltern werden gehalten, den Kita-Leitungen glaubhaft darzulegen, dass sie zu den genannten Personengruppen gehören und keine anderweitige Betreuungsmöglichkeit haben.

Informationen zur Betreuung in Schulen und Kitas hält das Land unter diesem Link bereit: https://www.rlp.de/de/buergerportale/informationen-zum-coronavirus/schulen-und-kitas/

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