SAARBRÜCKEN. Bereits rund 1300 Flugzeuge am Flughafen Saarbrücken sind in den ersten rund sieben Wochen nach der Umstellung aus der Ferne von Fluglotsen in Leipzig überwacht worden.
Die Umstellung sei planmäßig gelaufen, sagte der Sprecher der Deutschen Flugsicherung (DFS), Stefan Jaeckel, der Deutschen Presse-Agentur in Saarbrücken. Es habe keine Probleme gegeben, nur «kleine Kinderkrankheiten, die uns zu neuen Erkenntnissen verholfen haben». Das System habe sich jetzt schon bewährt.
Seit 4. Dezember wird der Flugverkehr in Saarbrücken von Fluglotsen in mehr als 400 Kilometern ferngesteuert. Im Dezember seien insgesamt 753 Flieger von Leipzig aus gelotst worden, in den ersten drei Wochen im Januar seien es 543 gewesen.
Der Flughafen Saarbrücken ist der erste internationale Flughafen in Deutschland, der nicht mehr vom örtlichen Tower aus überwacht wird. Im nächsten Jahr soll Erfurt angeschlossen werden, später Dresden. Dann würden die drei kleinsten internationalen Flughäfen Deutschlands ferngesteuert.

















