Bombendrohung in Kaiserslautern: Justizzentrum geräumt

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KAISERSLAUTERN. Wegen einer Bombendrohung ist am heutigen Mittwoch das Justizzentrum in Kaiserslautern evakuiert worden. Es wurde aber letztlich kein Sprengsatz gefunden.

Wie die Polizei mitteilte, war am Morgen eine telefonische Drohung eingegangen. In dem daraufhin vorsorglich geräumten Gebäudekomplex im Zentrum sind nicht nur Justizbehörden untergebracht, sondern auch die Bundespolizei, Arztpraxen und verschiedene Firmen. Sprengstoffspürhunde und Polizisten suchten das Gebäude ab. Gegen 11.30 Uhr konnte schließlich Entwarnung gegeben werden.

Die Kriminalpolizei nahm Ermittlungen wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung einer Straftat auf. Eine Spur führte die Ermittler zu einer Telefonzelle in der Steinstraße in Kaiserslautern, von dort erfolgte um 7:16 Uhr der Drohanruf. Etwa zur gleichen Zeit wurde in der Steinstraße eine Person beobachtet, die sich an der betreffenden Telefonzelle aufhielt. Die Person war kurz zuvor zu Fuß aus der Kolbenstraße in die Steinstraße abgebogen und sei direkt zu der Telefonzelle gegangen.

Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zu der unbekannten Person geben können. Sie wird wie folgt beschrieben: Etwas kräftigere Statur, etwa 1,80 Meter groß. Die Person könnte mit weißen Turnschuhen, einer etwas weiter geschnittenen sowie grauen Jogginghose und einer schwarzen Kapuzenjacke bekleidet gewesen sein. Sie hatte die spitz zulaufende Kapuze übergezogen, so dass das Gesicht nicht zu erkennen war. Kriminaltechniker nahmen die Zelle unter die Lupe und sicherten Spuren.

Zeugen, die Hinweise zu der Person geben können oder sie zwischen 7 Uhr und 7:30 Uhr im Bereich der Kolben- beziehungsweise Steinstraße gesehen haben, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Kaiserslautern unter der Telefonnummer 0631 369-2620 in Verbindung zu setzen.

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