Kriminalstatistik 2016 – Straftaten in Trier sind angestiegen

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Symbolbild. Seitliche Nahaufnahme eines Polizeiautos mit dem Schriftzug
Symbolbild

Bildquelle: pixelio.de/Uwe Schlick

TRIER. Der Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Trier (PI), Herr Polizeidirektor Ralf Krämer, zieht grundsätzlich ein positives Fazit für die Polizeiliche Kriminalstatistik des Jahres 2016.

„Die Aufklärungsquote der Polizeiinspektion Trier ist auf 80,6 % (um 2,9 %) gestiegen – auch ein Verdienst des großen Engagements meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der guten Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern im Dienstbezirk! Trotz eines leichten Anstieges der erfassten Straftaten bei der PI Trier und des damit verbundenen höheren Arbeitsaufkommens konnten wir mehr Straftaten aufklären“, so Krämer.

Die Anzahl der erfassten Straftaten stieg um 3,7 % auf 19.051 Straftaten.

Im Deliktsbereich Rohheitsdelikte gab es eine Zunahme der Straftaten um 81 Fälle auf 1.682 Straftaten, wovon 1.290 Fälle Körperverletzungsdelikte und 135 gefährliche Körperverletzungen waren.

Im Deliktsbereich Diebstahl gingen die Fallzahlen 2016 weiter zurück. Bei den Diebstahlsdelikten ohne erschwerende Umstände reduzierten sich die Fallzahlen um 260 auf 2.671, bei den Ladendiebstählen um 46 auf 1.073 und bei Diebstahlsdelikten unter erschwerenden Umständen um 62 auf 978 Fälle.

Bei den erfassten Vermögensdelikten reduzierten sich die Daten um 23 auf 1.338 Fallzahlen.

Die unter den „sonstigen Straftaten“ erfassten Fälle wie zum Beispiel Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch oder Beleidigung stiegen um 101 Straftaten auf 2.264 an, wobei es hier einer Differenzierung bedarf. Während die einfachen Sachbeschädigungen um 168 auf 1.146 Fallzahlen zunahmen, gingen in den anderen Deliktsbereichen dieser Fallgruppe fast alle Daten zurück.

„Erfreulich, wenn auch immer noch auf einem viel zu hohen Niveau, ist der Rückgang der Widerstandsdelikte gegen Polizeibeamte von 82 auf 59 Fälle“, so PD Ralf Krämer.

Der Hauptanstieg der gesamten Fallzahlen erklärt PD Ralf Krämer mit den Anstiegen in der Fallgruppe der „sonstigen strafrechtlichen Nebengesetze“. Diese seien maßgeblich geprägt von Straftaten im Zusammenhang mit Verstößen gegen das Aufenthalts- und Asylrecht. Hierbei handelt es sich überwiegend um die Erfassung und Bearbeitung der bereits 2015 und 2016 registrierten Asylverfahren, die von einer speziell eingerichteten Ermittlungsgruppe der Polizeidirektion Trier abschließend bearbeitet werden.

„Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der PI Trier mit der Polizeiwache Innenstadt für die hohe Motivation und das große Engagement – im Alltag als auch bei unseren zahlreichen Sondereinsätzen.“

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