TRIER. Die RÖMERSTROM Gladiators Trier mussten im Auswärtsspiel bei den Crailsheim Merlins ihre insgesamt fünfte Saisonniederlage hinnehmen. Durch ein furioses zweites Viertel gewann der Absteiger aus der easyCredit BBL mit 76:58 (47:23) gegen die Mannschaft aus der Moselstadt.
„Der Grund unserer Auswärtsschwäche liegt darin, dass wir bei einem Lauf des Gegners auf fremdem Parkett den Fokus verlieren. Das ist bei unseren Heimspielen anders. Mit unseren Fans im Rücken gelingt es uns besser solche Scoring-Runs zu stoppen“, erklärte Gladiators –Cheftrainer Marco van den Berg nach der Niederlage gegen den Tabellendritten aus Crailsheim – und spielte damit auf das zweite Viertel der Partie an, das die Hausherren mit 30:7 Punkten für sich entscheiden konnten.
Den besseren Start in die Begegnung erwischten die RÖMERSTROM Gladiators, die bereits nach wenigen Minuten durch einen 7:0-Lauf mit 2:7 führten. Crailsheim – bis zu diesem Zeitpunkt schwerfällig im Spielaufbau – fand jedoch mit zunehmender Spieldauer besser in die Partie und wurde vor allem aus der Mitteldistanz immer treffsicherer.
Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel führten die Gastgeber mit einem Punkt (17:16).
Zweites Viertel entscheidet das Spiel
Im zweiten Spielabschnitt blieb die Begegnung zunächst offen. Die RÖMERSTROM Gladiators hielten den Rückstand zu Crailsheim konstant bei maximal sechs Punkten.
Doch beim Stand von 27:21 aus Sicht der Merlins spielten sich die Absteiger aus der easyCredit BBL förmlich in einen Rausch. Mit einem 18:0-Lauf überrannten die Hausherren ihre Gäste aus Trier und entschieden die Partie vorzeitig zu ihren Gunsten.
Die RÖMERSTROM Gladiators – im zweiten Viertel vor allem in der Defensive zu unkonzentriert – gaben den Spielabschnitt mit einer Punktebilanz von 7:30 an Crailsheim ab und lagen zur Halbzeitpause deutlich mit 24 Zählern in Rückstand (47:23).
Trier entscheidet zweite Halbzeit für sich
Trotz der deutlichen Führung der Merlins, gaben sich die van den Berg-Schützlinge auch nach dem Seitenwechsel nicht auf und versuchten, sich zurück in die Partie zu kämpfen.
Zwar gelang es den RÖMERSTROM Gladiators die beiden Viertel nach der Halbzeitpause für sich zu entscheiden (13:14/21:16), jedoch reichte dies nicht mehr, um die Gastgeber aus Baden-Württemberg noch einmal in Bedrängnis zu bringen.















