Hochgiftige Schlange in Linz am Rhein gesichtet: Behörden warnen die Bevölkerung

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Foto: Polizeipräsidium Koblenz

LINZ AM RHEIN – Eine ungewöhnliche Entdeckung Stadtgebiet von Linz am Rhein beschäftigt aktuell die lokalen Ordnungsbehörden und Rettungskräfte.

Ein aufmerksamer Bürger meldete der Verbandsgemeindeverwaltung Linz die Sichtung einer Schlange im Bereich des Roniger Wegs. Zur Verifizierung der Meldung werteten das Ordnungsamt, die Feuerwehr und ein hinzugezogener Fachkundiger für Giftschlangen ein Foto der meldenden Person aus. Das Ergebnis der Analyse ist eindeutig. Bei dem Tier handelt es sich um eine hochgiftige Korallenotter.

Biologische Überlebensfähigkeit und medizinische Risiken

Obwohl diese Schlangenart in Deutschland nicht heimisch ist, schätzen die Experten das Tier in den Sommermonaten als durchaus lebensfähig ein. Bislang kam es zu keiner weiteren Sichtung des Tieres im betroffenen Wohngebiet. Dennoch weisen die Behörden vorsorglich auf das erhebliche Gefahrenpotenzial hin. Das Neurotoxin der Korallenotter blockiert die menschliche Nervenübertragung und führt im Ernstfall zu einer Lähmung der Atemwege. Ein Biss stellt daher immer einen akuten medizinischen Notfall dar. Die Verwaltung hat eine Warnung über die gängigen Warn-Apps veranlasst.

Verhaltensempfehlungen und polizeiliche Ermittlungen

Das Ordnungsamt betont, dass die Tiere von Natur aus nicht aggressiv reagieren. Sie beißen in der Regel nur, wenn sie angefasst oder bedrängt werden. Im Falle einer erneuten Sichtung wird die Bevölkerung gebeten, Abstand zu halten und sofort die Notrufnummern 110 oder 112 zu wählen. Die Polizeiinspektion Linz hat zudem die Ermittlungen zur Herkunft des Tieres aufgenommen. Zeugen, die Hinweise auf einen möglichen Halter im Bereich Linz geben können, werden um telefonische Kontaktaufnahme gebeten.

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