Illegales Rennen auf der Luxemburger Straße: So entschied das Amtsgericht Trier

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Foto: pixabay/Symbolbild

TRIER. Gestern musste sich ein 28-jähriger Mann wegen eines möglichen illegalen Autorennens auf der Luxemburger Straße in Trier vor dem Amtsgericht verantworten. Ihm wurde vorgeworfen, gemeinsam mit einem anderen Mann als Kurierfahrer mit ihren Dienstfahrzeugen im Februar letzten Jahres auf der Luxemburger Straße mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit stadtauswärts gerast zu sein. Der andere Fahrer, dessen derzeitiger Aufenthaltsort unbekannt ist, kollidierte dabei mit einem SUV, dessen Fahrerin mit einem Schleudertrauma ins Krankenhaus musste.

Das Amtsgericht Trier stellte das Verfahren nun ein, wie der SWR berichtet. Zwar sei sicher, dass der Angeklagte zu schnell gefahren sei, ein illegales Rennen sei aber nicht nachzuweisen. Das Gericht verhängt eine Geldbuße: Der 28-Jährige muß innerhalb von sechs Monaten 1.000,- Euro an eine gemeinnützige Organisation zahlen. Dem zweiten Fahrer, der sich wohl ins Ausland abgesetzt hat, drohen bei Wiedereinreise ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung sowie Führerscheinentzug.

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