Aufs eigene Konto umgeleitet: Hat Landessozialamt-Mitarbeiter Hunderttausende abgezweigt?

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Ein Mitarbeiter des Landesamts für Soziales steht im Verdacht, viel Geld auf sein eigenes Konto umgeleitet zu haben. Foto: Jan Woitas/dpa / Symbolbild

SAARBRÜCKEN – Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken ermittelt gegen einen Mitarbeiter des Landesamts für Soziales wegen des Verdachts der Untreue.

Der Beschuldigte soll zwischen 2015 und 2026 Gelder im «insgesamt oberen sechsstelligen Bereich» auf sein eigenes Konto zur Auszahlung angewiesen haben, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Zuvor hatte der Saarländische Rundfunk (SR) darüber berichtet.

Dabei soll er laut Staatsanwaltschaft die Auszahlungen auf mutmaßlich fiktive Leistungsfälle verbucht haben. Um wie viele Fälle es sich handele, müsse noch ermittelt werden, teilte die Behörde mit.

Ende Mai seien nach einem Beschluss des Ermittlungsrichters die Wohnräume des Beschuldigten durchsucht worden. Ziel sei das «Auffinden von Vermögenswerten» gewesen, hieß es. Im Nachgang habe es demnach Pfändungsmaßnahmen gegeben.

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