TRIER-ZURLAUBEN. Für viele Besucherinnen und Besucher des Trierer Moselfestes ist es der Moment, auf den der ganze Freitagabend hinausläuft: Wenn sich die Menschen am Zurlaubener Ufer sammeln, die Musik läuft, die Mosel im Abendlicht liegt – und um 22.45 Uhr das große Höhenfeuerwerk über Trier beginnt. Tausende freuen sich jedes Jahr auf dieses Bild. Auch 2026 findet das traditionelle Highlight des Zurlaubener Moselfests wie geplant statt – professionell vorbereitet, mit abgestimmten Sicherheitsmaßnahmen, bewässerter Abbrennstelle und Einsatzkräften vor Ort.
Das Feuerwerk über der Mosel gehört seit Jahren zu den großen Höhepunkten des Zurlaubener Moselfests. Und auch 2026 werden die Besucher nicht darauf verzichten müssen. Während mancher angesichts von Hitze und Trockenheit bereits über Risiken diskutiert, setzen die Verantwortlichen auf Vorbereitung statt Panik.
Denn klar ist: Das Zurlaubener Feuerwerk ist kein privates Silvesterböllern am trockenen Waldrand. Es handelt sich um ein professionell geplantes Höhenfeuerwerk direkt an der Mosel – mit entsprechenden Sicherheitsabständen, der erfahrenen Expertise von Fachleuten und gemeinsam koordinierten und abgesprochenen Einsatzstrukturen vor Ort.
Temperaturen am Abend kein Grund für Absage
Die erwarteten Temperaturen sind kein Grund, das Feuerwerk pauschal infrage zu stellen. Der Start ist erst um 22.45 Uhr geplant, also deutlich nach der Tageshitze. Nach aktuellen Wetterprognosen liegen die Temperaturen am späten Abend in Trier voraussichtlich nur noch im mittleren 20-Grad-Bereich.
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Natürlich wird die Trockenheit seitens der Veranstalter ernst genommen. Eine ausgerufene erhöhte Waldbrandgefahr in Rheinland-Pfalz bedeutet glücklicherweise nicht automatisch, dass ein professionelles Feuerwerk nicht stattfinden kann. Entscheidend sind die konkreten Bedingungen vor Ort, die Abstände, die Vorbereitung der Abbrennstelle und die Einsatzbereitschaft der Hilfskräfte.
Abbrennstelle wird vorbereitet
Nach Angaben des Veranstalters werden rund um das Feuerwerk zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt. Die Abbrennstelle am Moselufer soll vorab gemäht und bewässert werden. Damit wird der unmittelbare Bereich gezielt vorbereitet.
Zudem stehen Einsatzkräfte bereit. Vorgesehen ist Feuerwehr-Präsenz auf beiden Moselseiten. Auch auf dem Wasser ist Unterstützung eingeplant, um bei Bedarf schnell reagieren zu können.
Damit ist das Feuerwerk nicht nur ein Programmpunkt, sondern ein eng abgestimmter Ablauf mit mehreren Beteiligten.
Keine vorgetragenen Bedenken
Nach aktuellem Stand liegen keine behördlich vorgetragenen Bedenken gegen die Durchführung des Feuerwerks vor. Die nötigen Abstimmungen und Verfahren sind erfolgt. Der Veranstalter betont, dass man die Lage ernst nehme und die Durchführung in enger Koordination mit den zuständigen Stellen vorbereite.
Gerade deshalb wirkt manche Absageforderung wenig überzeugend. Wer Risiken ernst nimmt, muss nicht automatisch alles absagen. Er kann auch vorbereiten, absichern und verantwortungsvoll durchführen.
Sicherheit und Vorfreude schließen sich dabei nicht aus. Im Gegenteil: Gerade weil das Feuerwerk vorbereitet, abgestimmt und professionell durchgeführt wird, kann Zurlauben am Freitagabend auf das setzen, was dieses Fest seit Jahrzehnten ausmacht: Gemeinschaft, Atmosphäre und einen ganz besonderen Moment über der Mosel – und darauf dürfen sich alle Besucherinnen und Besucher auch in diesem Jahr wieder freuen.















