PRÜM. 22 Gesellenstücke waren im Juni die Stars in den Foyers regionaler Banken der Westeifel. Die Ausstellungen der Abschlussarbeiten der neuen Gesellinnen und Gesellen des Schreinerhandwerks waren für Besucher offen und fanden starke Beachtung.
„Es liegt uns sehr am Herzen, die wunderbaren Arbeiten der Öffentlichkeit zu zeigen. Sie spiegeln wider, wie vielseitig das Schreinerhandwerk ist und welche tollen Leistungen nach drei Jahren Lehrzeit von der Jugend erzielt werden“, resümiert Klaus Baulesch. Der stellvertretende Obermeister der Schreiner-Innung Westeifel ist, wie seine Fachkollegen, jedes Jahr auf neue begeistert, welch kreative Ideen, saubere Ausführungen und handwerkliche Raffinessen den Abschluss der Lehrzeit dokumentieren.
Vor den Ausstellungen hatten die Gesellenprüfungsausschüsse jedes einzelne Möbelstück genau unter die Lupe genommen. Bewertet wurden Gestaltung, Funktion, handwerkliche Umsetzung, Idee und Nutzwert. Von allen 22 Gesellenstücken wurden besonders überzeugende Arbeiten für den Landeswettbewerb „Die Gute Form“ vom Fachverband Leben Raum Gestaltung Rheinland-Pfalz/Hessen nominiert.
Nominiert für „Die Gute Form“:
Noah Schneider, Ausbildungsbetrieb Bau- und Möbelschreinerei und Bestattungen Udo Görres aus Stadtkyll, mit einem Sideboard in massiver Eiche kombiniert mit grünen Lackoberflächen und einer Front mit eingefräster Reliefstruktur .
Kiara Briel, Ausbildungsbetrieb Bulbaum GmbH aus Bitburg mit einem Zeichentisch in einer Kombination verschiedenster, teils außergewöhnlicher Materialien.
Der Grundkörper des Zeichentisches ist in Eiche gefertigt. Die verstellbare Platte wurde mit einer Eisenfolie und einem darüberliegenden Linoleum beschichtet. Die Schubkastenfronten bestehen aus einer Trägerplatte mit einer aufgeleimten, gebeizten Strohauflage und einer Umrandung in gebürstetem Messing.
Jan Schiebener, Ausbildungsbetrieb Euro BBW aus Bitburg, mit seinem Gesellenstück „Paint Casket“ – einer Transportkiste für Farben und Zubehör für die Miniaturmalerei.
Gefertigt in massivem Nussbaum kombiniert mit gebürsteten Messingbeschlägen.
Damit hatte Fabio beim Thema Fußball sehr viel mehr Erfolg, als manch anderer.
„Die Gesellenstücke zeigen, was junge Menschen mit Hingabe, Geduld und gutem Unterricht leisten können. Sie sind das beste Aushängeschild für die Qualität des Eifeler Schreinerhandwerks“, betonen die Prüfer der Innung.
„Unser herzlicher Dank gilt den Banken, die uns seit vielen Jahren mit ihren Räumlichkeiten unterstützen. Wir nutzen diese Ausstellungen als Innung, um unser hervorragendes Handwerk zu präsentieren und die zukünftige Generation für eine Ausbildung zu begeistern“, darin sind sich Klaus Baulesch und seine Innungskollegen einig.
Aktuell verzeichnet die Innung mehr als 70 Auszubildende in den drei Lehrjahren. Davon sind fast ein Viertel junge Frauen. Infos zur Ausbildung gibt es unter http://www.born2bschreiner.de. Außerdem gibt es spannende Einblicke in den Alltag der Westeifeler Schreinerbetriebe im Innungsfilm auf Facebook und Instagram. (Quelle: Schreiner-Innung Westeifel)















