IHK Trier kritisiert geplante Erhöhung der Steuern auf Schaumwein und Spirituosen

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Foto: dpa / Symbolbild

TRIER – Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier lehnt die von der Bundesregierung geplante Erhöhung der Steuern auf Spirituosen und Schaumwein ab.

Laut der Kammer belastet die Maßnahme insbesondere die mittelständisch geprägte Wein-, Sekt- und Spirituosenwirtschaft in einer Phase erheblicher wirtschaftlicher Herausforderungen.

Statt zusätzlicher Einnahmen für den Staat drohen laut IHK Absatzrückgänge, sinkende Investitionen und weitere Belastungen für Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Besonders betroffen wären die Weinbauregionen, in denen die Branche ein wichtiger Wirtschafts-, Beschäftigungs- und Tourismusfaktor ist.

Jennifer Schöpf-Holweck, Hauptgeschäftsführerin der IHK Trier, erklärt: „Die Bundesregierung darf die Wein- und Sektwirtschaft nicht zum Lückenbüßer der Haushaltskonsolidierung machen. Gerade in einer der schwierigsten wirtschaftlichen Phasen der vergangenen Jahrzehnte brauchen die Betriebe Entlastung und Planungssicherheit statt zusätzlicher Belastungen. Eine höhere Schaumwein- und Spirituosensteuer gefährdet Wachstum, Innovationen und Arbeitsplätze, ohne dass der fiskalische Nutzen gesichert wäre.“

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