DLRG zieht Bilanz: Weniger Badetote im Saarland — mehr Schwimmlernangebote gefordert

Im vergangenen Sommer kam in Gewässern des Bundeslandes zwei Menschen ums Leben. Mit welchen Maßnahmen aus Sicht der DLRG weitere Leben gerettet werden könnten.

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Foto: Matthias Balk/dpa/Archiv

BAD NENNDORF/SAARBRÜCKEN. Im Saarland sind im vergangenen Sommer weniger Menschen beim Baden ums Leben gekommen. Wie die Deutsche Lebens-Rettungsgesellschaft (DLRG) im niedersächsischen Bad Nenndorf mitteilte, starben im Sommer 2025 in saarländischen Gewässern zwei Menschen.

Im Sommer 2024 waren es drei gewesen. Deutschlandweit sank 2025 die Zahl der Badetoten den Angaben zufolge um 18 auf 393.

Was über die Todesfälle bekannt ist

  • Geschlecht: Ein Opfer war männlich, eines weiblich.
  • Ort: Beide Opfer starben in Flüssen.
  • Zeitpunkt: Beide Menschen starben im Mai.
  • Zu beiden Toten gibt es keine Altersangaben.

DLRG fordert mehr Prävention und Schwimmlernangebote

Der Schlüssel zu geringeren Unfallzahlen liege in der Präventionsarbeit, sagte DLRG-Präsidentin Ute Vogt. «Insbesondere Menschen, die nicht sicher schwimmen können, müssen für die möglichen Gefahren sensibilisiert werden.» Auch Angler auf Booten, Paddler oder Segler seien leider «noch allzu oft unbedarft, was ihre eigene Sicherheit betrifft».

Daneben forderte die DLRG-Präsidentin weiter einen Ausbau der Angebote für das Schwimmenlernen – vor allem in den Schulen. «Unsere Kinder können mehrheitlich nicht sicher schwimmen, wenn sie die Grundschule verlassen», sagte sie. «Sie sind ein Leben lang gefährdeter am und im Wasser. Aus Sicht der DLRG ist das ein unnötiges Lebensrisiko.» (Quelle: dpa)

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