Mosel in Trier steigt weiter: Meldestufe überschritten – Höchststand am Samstag erwartet

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(Symbolbild) Hochwasser-Sperrung am Zurlaubener Ufer in Trier im März 2023; Foto: lokalo.de (se)

Meldestufe überschritten – Stadt Trier gibt Entwarnung, aber warnt vor überfluteten Uferwegen

Trier. Nach anhaltenden Regenfällen der vergangenen Tage ist der Wasserstand der Mosel in Trier deutlich angestiegen. Wie die Stadt Trier mitteilt, wurde bereits die sogenannte Meldehöhe von 6 Metern überschritten. Aktuell (Stand: 10.30 Uhr) liegt der Pegel bei 6,71 Metern – Tendenz weiter steigend.

Ab einer Höhe von 6 Metern veröffentlicht das Land Rheinland-Pfalz regelmäßig Hochwasserberichte für die Region.

Pegel könnte bis Samstag auf über 7 Meter steigen

Für die Nacht zum Samstag werden weitere Niederschläge erwartet. Nach aktuellen Prognosen könnte der Mosel-Pegel bis in einen Bereich zwischen 6,80 und 7,20 Meter steigen.

Der vorläufige Höchststand wird für Samstag erwartet. Ab spätestens Sonntag sollen die Wasserstände wieder leicht fallen.

Auch die Nebenflüsse Ruwer und Kyll führen derzeit mehr Wasser als üblich. Sie liegen jedoch laut Stadtverwaltung weiterhin deutlich unter einem zweijährlichen Hochwasser.

Radwege gesperrt – Keine akute Hochwassergefahr

Wichtig: Für das Stadtgebiet Trier besteht aktuell keine akute Hochwassergefahr.

Allerdings kann es in Ufernähe zu Einschränkungen kommen. Möglich sind:

  • Überflutete Rad- und Fußwege

  • Gesperrte Parkplätze entlang der Mosel

  • Lokale Absperrungen durch das Amt StadtRaum

Bereits jetzt wurden vorsorglich Radwege entlang der Mosel gesperrt.

Die Stadt bittet darum, Absperrungen zu beachten und vorsichtig zu sein.

Aktuelle Pegelstände online abrufbar

Die aktuellen Wasserstände und Prognosen sind jederzeit online abrufbar unter:
👉 www.hochwasser.rlp.de/flussgebiet/mosel/trier#wasserstaende

Hintergrund: Meldehöhe bei 6 Metern

Die sogenannte Meldehöhe ist eine definierte Pegelmarke. Wird sie überschritten, beginnt das Land mit offiziellen Lageberichten zur Hochwassersituation.

In Trier wird diese Marke regelmäßig bei längeren Niederschlagsphasen erreicht – größere Schäden entstehen jedoch meist erst bei deutlich höheren Wasserständen.

 

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