Trier: Matratze und Kopfkissen angezündet – 49-Jährige wegen Brandstiftung vor Gericht

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Foto: Monika Skolimowska / dpa / Symbolbild

TRIER. Am 22. Juni 2026 beginnt vor der 3. Großen Strafkammer des Landgerichts Trier unter dem Vorsitz von Richter Armin Hardt ein Strafprozess wegen u.a. des Versuchs der schweren Brandstiftung.

Die Staatsanwaltschaft Trier legt der 49-jährigen Beschuldigten zur Last, im Zustand der Schuldunfähigkeit Ende 2025 in einer Gemeinde im Landkreis Trier-Saarburg in ihrem mit einer Zeugin gemeinsam genutzten Zimmer einer Wohneinrichtung eine Matratze und ein Kopfkissen angezündet zu haben, wobei sich die Mitbewohnerin die ganze Zeit ebenfalls dort aufgehalten habe. Anschließend habe die Beschuldigte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Eine Ausbreitung des Brandes sei durch eine andere Zeugin abgewendet worden, wobei die Mitbewohnerin eine Rauchgasvergiftung erlitten habe.

Darüber hinaus soll die Angeklagte im Frühjahr 2025 in einer Gemeinde im Kreis Bernkastel-Wittlich versucht haben, andere Personen durch das Werfen eines Mülleimers zu verletzen. Die anschließend herbeigerufenen Polizeibeamten soll sie zudem tätlich angegriffen und ihnen gegenüber Widerstand geleistet haben.

Der Bundeszentralregisterauszug der Beschuldigten weist eine einschlägige Eintragung wegen Sachbeschädigung auf. Die Staatsanwaltschaft hat angekündigt, die Unterbringung der Beschuldigten in einem psychiatrischen Krankenhaus zu beantragen, wo sie derzeit schon vorläufig untergebracht ist. (Quelle: Landgericht Trier)

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