Deutsche Post testet Wahlbriefe für rheinland-pfälzische Landtagswahl 2026

Bei der Landtagswahl 2026 sollen Wahlbriefe zügig ankommen. Bei einem Test in Koblenz hat die automatische Sortierung funktioniert. Was das für die Briefwahl bedeutet.

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Foto: Thomas Frey/dpa

KOBLENZ. Die Deutsche Post hat zur Vorbereitung auf die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz Wahlbriefe im Briefzentrum Koblenz getestet. Bei dem Testlauf wurde geprüft, ob die roten Wahlbriefe automatisch sortiert werden können. Dies sei eine Grundvoraussetzung für eine schnelle und zielgerechte Zustellung der Wahlbriefe bei der Landtagswahl 2026, teilte die Deutsche Post mit.

Bei dem Test sollte zudem sichergestellt werden, «dass mehrere tausend Sendungen schnell hintereinander von der Maschine erkannt und entsprechend sortiert werden kann», sagte Julia Karla, Abteilungsleiterin in der Postniederlassung Koblenz. Der Großteil der Wahlbriefe werde über das Briefzentrum Koblenz im Land verteilt. Die meisten Umschläge für die Wahlbriefe werden in der Justizvollzugsanstalt Diez hergestellt, eine Ausnahme bilde lediglich die Stadt Mainz.

«Test bestanden, die Wahl kann kommen.»

«Die Wählerinnen und Wähler können darauf vertrauen, dass die Abstimmung – egal ob an der Urne oder per Briefwahl – reibungslos funktioniert», sagte Landeswahlleiter Marco Ludwig der Mitteilung zufolge. Der Testlauf im Briefzentrum sei dafür ein wichtiger Baustein. Nach dem Testlauf gab sich die Deutsche Post optimistisch: «Test bestanden, die Wahl kann kommen», sagte Abteilungsleiterin Karla.

Abteilungsleiterin Julia Karla mit Landeswahlleiter Marco Ludwig. Foto: Thomas Frey/dpa

Die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz findet am 22. März 2026 statt. Bei der Landtagswahl im Jahr 2021 gaben 66,5 Prozent der Wählerinnen und Wähler ihre Stimme per Brief ab – zu diesem Zeitpunkt ein neuer Höchstwert. (Quelle: dpa)

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