Daun. Ein Wanderausflug endete am Freitagabend (19. September) für mehrere Kinder in Daun mit einem Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdiensten: Gegen 17.09 Uhr wurden im Bereich des Verkehrsgartens zahlreiche Wanderer – überwiegend Kinder – von Wespen attackiert und gestochen.
Schnelles Eingreifen der Feuerwehr
Die Feuerwehr Daun traf kurze Zeit später am Einsatzort ein. Mit den auf den Einsatzfahrzeugen mitgeführten Notfallrucksäcken begannen die Einsatzkräfte sofort mit der Erstversorgung. Mehrere Stiche wurden gekühlt, die Kinder medizinisch betreut und psychologisch beruhigt. Außerdem sperrten die Feuerwehrleute den Bereich ab, um dem Rettungsdienst einen sicheren Arbeitsraum zu verschaffen.
Großeinsatz nach MANV-Lage
Die Trierer Rettungsleitstelle löste parallel Alarm für eine sogenannte MANV-Lage („Massenanfall von Verletzten“) aus – eine Situation, in der viele Patienten gleichzeitig Hilfe benötigen. Entsprechend wurden zusätzliche Kräfte alarmiert:
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die SEG Vulkaneifel (Module Transport und Führung),
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die Abschnittsleitung Gesundheit des Landkreises,
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der DRK Rettungsdienst Eifel-Mosel-Hunsrück,
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sowie ein Rettungshubschrauber der Johanniter Luftrettung vom Nürburgring.
So konnte sichergestellt werden, dass alle Betroffenen rasch versorgt und für weitere Untersuchungen in Krankenhäuser gebracht wurden. Einige Kinder mussten dabei besonders intensiv betreut werden.
Reibungslose Zusammenarbeit
Vor Ort zeigte sich einmal mehr, wie wichtig das Zusammenspiel zwischen Feuerwehr, Rettungsdienst und Hilfsorganisationen in solchen Lagen ist. Die Feuerwehr Daun übernahm nicht nur die medizinische Erstversorgung, sondern auch die Sicherung der Einsatzstelle, bis genügend Rettungswagen eintrafen. Durch die koordinierte Zusammenarbeit aller Kräfte gelang es, eine umfassende Versorgung sicherzustellen und den Transport der verletzten Kinder zügig zu organisieren.
Fazit
Der Vorfall machte deutlich, wie schnell eine alltägliche Wanderung zu einem ernsten Einsatz werden kann – und wie wichtig die Schlagkraft der örtlichen Einsatzkräfte ist. Für die betroffenen Kinder bedeutete der Wespenangriff einen Schreck mit Folgen, doch durch die schnelle und koordinierte Hilfe war eine medizinische Betreuung jederzeit gewährleistet.
















