Rheinland-Pfälzer sparen mehr – Konsumausgaben gehen leicht zurück

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Foto: dpa/Symbolbild

Bad Ems – Die Menschen in Rheinland-Pfalz haben 2023 weniger Geld für Konsum ausgegeben, dafür aber deutlich mehr gespart. Nach Zahlen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems gaben die privaten Haushalte im Schnitt 25.600 Euro pro Kopf für Konsumzwecke aus – rund 500 Euro weniger als der bundesweite Durchschnitt (26.100 Euro).

Konsumanteil sinkt leicht

91,4 Prozent des verfügbaren Einkommens floss im Jahr 2023 in Konsumgüter wie Essen, Wohnen, Kleidung, Gesundheit, Freizeit, Bildung, Verkehr und Kommunikation. Auch Ausgaben für Restaurants und Hotels gehören in diese Kategorie.
Im Vergleich zu 2022 sank der preisbereinigte Anteil der Konsumausgaben um 0,6 Prozent.

Sparquote steigt deutlich

Stattdessen legten die Rheinland-Pfälzer mehr Geld auf die hohe Kante:

  • Insgesamt sparten private Haushalte im Land 13 Milliarden Euro.

  • Pro Kopf entspricht das 3.115 Euro im Jahr 2023.

  • Das sind 293 Euro mehr als im Vorjahr.

Damit zeigt sich ein klarer Trend: Die Menschen im Land achten stärker auf ihre Rücklagen und halten sich bei Konsumausgaben zurück – möglicherweise eine Reaktion auf Inflation, steigende Kosten und wirtschaftliche Unsicherheiten.

Einordnung

Während deutschlandweit die Konsumausgaben leicht steigen, setzt Rheinland-Pfalz stärker auf Sparen statt Shoppen. Für Wirtschaft und Einzelhandel kann das eine Herausforderung bedeuten, für die privaten Haushalte dagegen mehr Sicherheit in unsicheren Zeiten.

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