Umstrittenes Jagdgesetz: FDP-Landeschefin Schmitt signalisiert Ablehnung

Die umstrittene Novelle des Jagdgesetzes wird im Landtags-Umweltausschuss erneut diskutiert. Jäger haben ihren Protest angekündigt. Und die FDP steht im Fokus.

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Foto: Philipp Schulze / dpa / Symbolbild

MAINZ. Der Landtag beschäftigt sich an diesem Mittwoch erneut mit der umstrittenen Novelle des Landesjagdgesetzes. Im Umweltausschuss wird eine Expertenanhörung zum geplanten Gesetz diskutiert. Zudem werden in Mainz demonstrierende Jäger erwartet.

Er gehe davon aus, dass die FDP-Fraktion dem Gesetz in der kommenden Woche im Parlament in zweiter Lesung zustimmen werde, sagte Fraktionssprecher Jascha Engelhardt der Deutschen Presse-Agentur.

Zweifel an Zustimmung der FDP

Für Aufregung hatte zuvor in Mainz ein Video gesorgt, in dem die FDP-Landeschefin und Landwirtschaftsminiterin Daniela Schmitt vor zwei Wochen bei einer Parteiveranstaltung in Dernau Besuch von Jägern bekam und sagte, die FDP könne dem Gesetz so nicht zustimmen. Ihr Kaibnettskollege Philipp Fernis applaudiert. Der Minsterrat, dem Schmitt und Fernis angehören, hat dem Gesetzentwurf aber bereits zugestimmt. Der SWR hatte berichtet, Schmitt wolle dem Gesetzentwurf in seiner jetzigen Form nicht zustimmen.

Jagdgesetz soll gute Bedingungen für Wald und Wild schaffen

Der Gesetzentwurf sieht unter anderem Abschusspläne für Wild vor, um den klimagestressten Wald zu schützen. Das zutändige grün-geführte Umweltministerium umschreibt das Ziel so: «Er soll den Baumnachwuchs und die Artenvielfalt des Waldes sichern und damit gute Bedingungen für Wald und Wild schaffen.» (Quelle: dpa)

1 Kommentar

  1. Ich glaube, das die politikgestresste Bevölkerung,
    keinen Gedanken an einen klimagestressten Wald
    verschwendet…..

    Und da bin ich mutmaßlich nicht der Einzige….

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