TRIER. Mitte August schließt das traditionsreiche Robert‑Schuman‑Haus auf dem Markusberg nach fast einem Jahrhundert seine Pforten. Doch das Bistum Trier bleibt in der Stadt: Das Jugend- und Gästehaus zieht in die Innenstadt und beginnt ein neues Kapitel – mit deutlich kompakterem Konzept und städtischem Flair.
Vom stillen Berg in die lebendige City
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Historie & Abschied:
Das 1929/30 als Priesterseminar erbaute Robert‑Schuman‑Haus diente ab 1968 der Katholischen Akademie und später als Veranstaltungsort mit 96 Betten und großzügiger Aula. Leiter Roger Voigt hat über zehn Jahre mit Herz und Seele das Haus gemanagt, bevor es wirtschaftliche Schieflagen durch Corona traf. Im November 2024 fiel die Entscheidung zur Schließung zur Haushaltssicherung im Bistum. -
Neue Heimat im Bistumshaus:
Das Jugendhaus, das in nur einem Jahr dreimal umziehen musste, findet nun stabile Räume in der Innenstadt. Jugendpfarrer Peter Zillgen begrüßt den zentralen Standort, der gut erreichbar ist – ein Plus für künftige Jugendgruppen und Tagungsgäste.
Stimmen aus der Leitung:
„Teilnehmende schätzen die Innenstadtlage, Referent*innen eher die Abgeschiedenheit vom Berg.“
– Roger Voigt, ehem. Geschäftsleiter, TBT GmbH
„Es ist ein neuer Ort, auf den wir unsere Konzepte bestens anpassen können.“
– Peter Zillgen, Jugendpfarrer
Wichtige Eckdaten
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Bis 15. August: Das Robert‑Schuman‑Haus bleibt für Tagungen offen, Übernachtungen sind möglich.
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15. Mai – 15. August: Die Innenstädter Zimmer werden jugendgerecht umgebaut.
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16. August: Das neue Jugend- & Gästehaus ist vollständig bezugsfertig.
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12. September: Große Eröffnung – ohne Voigt, aber mit neuen Leiterinnen Margret Winter und Silke Heisig.
Abschied und Zukunft
Laut Voigt fällt der Abschied schwer – nicht nur für Gäste, sondern auch Mitarbeiter*innen, die integriert werden. Ein neues Kapitel beginnt, das alle Chancen auf Zukunft vereint. Das Robert‑Schuman‑Haus bleibt bis zur endgültigen Verpachtung oder Verkauf sporadisch nutzbar – momentan laufen Gespräche darüber.















