TRIER. Nach dem dritten Reizgas-Vorfall an der Nelson-Mandela-Realschule Plus in Trier-Süd innerhalb eines halben Jahres hat sich nun die Polizei zu Wort gemeldet. Pressesprecher Marc Fleischmann vom Polizeipräsidium Trier nahm Stellung zum aktuellen Ermittlungsstand, möglichen Straftatbeständen und den Folgen für mögliche Verursacher.
Dritter Einsatz in diesem Jahr – Ermittlungen laufen
„Es ist in der Tat das dritte Mal in diesem Jahr“, bestätigt Fleischmann. Der erste Vorfall ereignete sich im Februar, zwei weitere folgten am 3. und 4. Juni. In allen drei Fällen wurde Reizgas freigesetzt, woraufhin große Rettungseinsätze ausgelöst wurden. Zum Bericht vom aktuellen Vorfall
Gefährliche Körperverletzung – Konsequenzen möglich
Rechtlich ordnet die Polizei das Geschehen als gefährliche Körperverletzung ein. „Das ist auch der Grund, warum meine Kollegen dort ermitteln“, so Fleischmann. Neben strafrechtlichen Konsequenzen drohen den Tätern Kostenbescheide für den Großeinsatz, sollten sie ermittelt werden.
Bereits eine Person im Visier der Ermittler
Für den Vorfall im Februar gebe es einen mutmaßlichen Verursacher, so Fleischmann weiter. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nennt er jedoch weder Alter noch Geschlecht. In den Fällen von gestern und heute gebe es erste Hinweise, die nun überprüft würden. Alle Polizeimeldungen aus Trier
Polizeiarbeit beginnt nach dem Rettungseinsatz
„Primär liegt die erste Phase solcher Einsätze beim Rettungsdienst und der Feuerwehr“, erklärt Fleischmann. „Für uns schließt sich danach die Ermittlungsarbeit an – wir befragen Zeugen, sichern Spuren und suchen nach der Ursache.“
Quelle: O-Ton Pressesprecher Marc Fleischmann, Polizeipräsidium Trier durch Steil-TV














