Trier: Wann kommt mein Bus? Stadtbusse jetzt in Echtzeit in Google Maps

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Stadtbus Trier
Eine Kundin im SWT-Stadtbus informiert sich über Google Maps, ob ihr Anschluss pünktlich ist. Foto: SWT

TRIER. Die Stadtwerke Trier (SWT) bauen den digitalen Service für ihre Fahrgäste weiter aus. Nun sind sogenannte Echtzeitdaten in Google Maps verfügbar.

Wie das funktioniert, erklärt die Trierer Rathaus Zeitung in ihrer aktuellen Ausgabe vom Dienstag.

„Schon seit einiger Zeit sind die Bushaltestellen unserer Linien in Google Maps dargestellt und nun können wir darüber auch darstellen, ob der Bus pünktlich ist, ob Anschlüsse erreicht werden oder es alternative Verbindungen gibt“, freut sich Elmar Kandels, Geschäftsführer der SWT Stadtwerke Trier Verkehrs-GmbH. Er erläutert: „So liefern wir hilfreiche Informationen für unsere Fahrgäste, vor allem für Gelegenheitsnutzer und auch Touristen. Andererseits liefern wir damit Google eine Grundlage, um Nutzerinnen und Nutzern alternative Verbindungen zu berechnen.“ Die Abfrage funktioniert ähnlich wie beim Routenplaner für Autofahrer oder Fußgänger. 

Lorenz Boßmann, verantwortlicher Planer im SWT-Verkehrsbetrieb, verdeutlicht: „Unsere Systeme gleichen die Soll-Daten aus dem Fahrplan mit den GPS-basierten Ist-Daten unserer Bus-Bordrechner ständig ab. Diese so gewonnenen Echtzeitdaten stellen wir nun auch für Google Maps bereit.“

Möglich macht das eine Förderung durch die Toyota Mobility Foundation (TMF). Andy Fuchs, General Manager der Stiftung, erklärt: „Um Verkehrsteilnehmer stärker zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu motivieren, bedarf es nicht nur eines attraktiven Produktangebots und innovativer On-Demand-Dienste, sondern auch einer verbesserten Information durch digitale Lösungen. Es ist großartig zu sehen, wie Trier hier erneut eine Vorreiterrolle einnimmt. Wir sind bestrebt, solche Entwicklungen hin zu einer besseren Mobilität für alle aktiv zu unterstützen.“. Mit der Implementierung der Echtzeitdaten in Google Maps gehen die SWT einen weiteren Schritt ihrer Digitalisierungsstrategie mit Fokus auf den ÖPNV.

Aktuell befinden sich die Stadtwerke im Endausbau von 20 Informationsbildschirmen im Trierer Stadtgebiet. An diesen dynamischen Fahrgastinformationen (DFI) an verschiedenen hoch frequentierten Bushaltestellen können sich Fahrgäste mit den Fahrplan- und Echtzeitdaten aller Buslinien, die die Haltestelle ansteuern, informieren.

2 Kommentare

  1. oh wow … jetzt kann ich einen Bus in „Echtzeit“ sehen, der eigentlich (wegen einer Baustelle) gerade überhaupt nicht die Strecke fährt.

  2. Da es hier gerade um Hightech geht.
    Der Trierer OB liebt doch auch teuren Hightech, z.B. in Form blödsinniger „smarter“ Mülleimer.
    Es wundert mich dass er noch nicht auf die Idee gekommen ist öffentliche smarte Sch.eisshäuser anzuschaffen, da könnte er auch nochmal richtig Kohle, die ihm nicht gehört, verpulvern.
    Am Besten welche mit Solarantrieb, die Wagners Götterdämmerung spielen während man kackt.
    Na Herr Leibe, inspiriert?

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