Palastgarten: Drogenhandel nur subjektives Problem? Kritik an Ordnungsdezernent Britten

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Symbolbild; Kontrolle im Palastgarten; Foto: Lokalo.de (se)

TRIER. Die Situation am Kriminalitäts-Hotspot Palastgarten sorgt weiterhin für Diskussionsstoff in der Trierer Kommunalpolitik. Nach einem Bericht des Volksfreunds über den florierenden Drogenhandel am Kiosk in der Nähe der Basilika (berichtete) kritisierten die Freien Wähler Trier Anfang des Monats Ordnungsdezernt Ralf Britten (CDU) und forderten ein härteres Durchgreifen (lokalo.de berichtete).

Nun legt die Kreisvereinigung Trier Stadt der Freien Wähler nach: Mit Bezug auf einen weiteren Zeitungsbericht, demzufolge alleine im zweiten Halbjahr 2023 insgesamt 32 Körperverletzungen im Palastgarten polizeilich registriert wurden, erneuern die Freien Wähler ihre Kritik an Britten. Dieser hatte laut Bericht auf ein Schreiben hilfesuchender Anwohner des Palastgartens vom September vergangenen Jahres geantwortet, „dass es sich eher um ein persönliches, subjektives Gefühl der Unsicherheit handele als um ein tatsächliches, objektives Problem“.

In Anbetracht der Berichte über die unhaltbare Lage im Palastgarten fordern die Freien Wähler den Dezernenten laut einer Pressemitteilung auf „zu erklären, warum es ich bei Drogenhandel, Messerstechereien und Körperverletzungen nicht um ein ‚tatsächliches, objektives Problem‘ handelt, sondern eher um ein ‚persönliches, subjektives Gefühl der Unsicherheit‘.“ Ferner kritisiert die Partei, dass Britten scheinbar nicht verstehe, „warum hier auch die Stadt Trier gefordert ist“ und die besorgten Bürger lediglich „an die Polizei als zuständige Behörde“ verweise.

Der Kreisvorsitzende der Freien Wähler, Daniel Klingelmeier, findet deutliche Worte: „Es ist katastrophal, wie Herr Britten mit diesem Problem und den betroffenen Bürgern umgeht. Es drängt sich regelrecht die Frage auf, ob der Ordnungsdezernent nicht fähig ist, dieses Problem zu lösen, oder ob er es einfach nicht lösen will und deshalb ignoriert“. Britten mache einen überforderten Eindruck, so Klingelmeier weiter.

Man fordere daher Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) sowie den Stadtvorstand auf, „die Zuständigkeiten neu zu verteilen und den Bereich Sicherheit und Ordnung einem andren Mitglied des Stadtvorstandes zu übertragen.“ (Quelle: Freie Wähler Trier)

7 Kommentare

  1. Nach subjektiver Betrachtung,
    kommt mir der Verdacht, das mit
    Herrn Britten irgendwas nicht
    stimmt.

    Objektiv gesehen, könnte ich eine
    Vermutung äußern, möchte ihm
    aber nicht zu nahe treten und schon
    gar nicht beleidigen.

    Da es sich hier um meine subjektive
    Meinung handelt, möchte ich darum
    bitten, von wirren Interpretationen
    abzusehen…

  2. Hallo Herr Britten, bitte AUFWACHEN! Schon traurig, wie und mit welchen Aussagen diese massiven Probleme im Palastgarten schön geredet werden. Glauben Sie, die Anwohner, Mitbürger etc. sind blind???

    Ist halt meine Meinung. Ohne weitere Worte 🙁

  3. Wenn der Palastgarten unser Kriminalitätshotspot ist , dann geht es uns in Trier doch gut. Vergleicht mal die Zahlen mit irgendeinem Stadtpark in NRW 😂 oder mit Parks in Berlin…
    Bin regelmäßig im Palastgarten und hatte noch nie iwelche Probleme außer vielleicht einen Parkplatz zu finden 😅.
    Meine subjektive Meinung.

  4. In ihrem Kommentar nehme ich eine leichte Verhöhnung derer wahr, die zum Opfer im Palastgarten wurden. Vielleicht sollten sie sich mal mit der Frau unterhalten die abends am 30.06.2023 durch den Palastgarten laufen wollte.
    Ja wenn das alles ist, gehts uns ja gut.

  5. Solche Brennpunkte entstehen nur durch eine komplett gescheitete Migrationspolitik und die Unfähigkeit der Innenministerien der Lage Herr zu werden! Migranten die in irgendeiner Form kriminell werden , haben ihr Asylrecht missbraucht und müssen nach Verbüßung ihrer Strafe ausgewiesen werden, sonst garnix. Letztendlich leiden die Migranten , welche mit guten Absichten hier her kommen , auch unter ihren kriminellen Landsleuten weil sie mit denen in einen Topf geworfen werden.

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