Organisierte Strukturen? Reger Drogenhandel im Trierer Palastgarten

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Symbolbild; Kontrolle im Palastgarten; Foto: Lokalo.de (se)

TRIER. Der Trierer Palastgarten ist als Kriminalitäts-Hotspot bekannt. Allein im letzten halben Jahr berichtete lokalo.de mehrfach über Gewalt im und am Palastgarten: Im Juni soll ein 27-Jähriger im Palastgarten eine Frau sexuell missbraucht haben, im Juli eskalierte ein Streit auf der Liegewiese mit Pfefferspray und Flaschenwurf, im selben Monat kam es zu einer blutigen Messerattacke und im September wurde ein Mann im Bereich des Kiosks niedergeschlagen und ausgeraubt.

Wie nun der Volksfreund berichtet, hat sich dort, also rund um den derzeit geschlossenen Kiosk an der Basilika, ein reger Drogenhandel entwickelt. Das Blatt zitiert eine Anwohnerin, die bestätigt, von ihrem Küchenfenster aus beobachten zu können, wie „Männer die Drogenpäckchen auspacken, portionieren, wieder verpacken und verkaufen“. Organisierte und arbeitsteilige Strukturen seien klar erkennbar.

Ein Sprecher der Polizei Trier bestätigt zudem, dass es im vergangenen Jahr rund 260 Einsätze im Palastgarten gegeben hat. Dabei seien allein zwischen Juni und Oktober 43 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz im Bericht des Kiosks festgestellt worden! Ferner sei die Polizei 2023 32 Mal wegen Körperverletzungsdelikten im Palastgarten im Einsatz gewesen.

Rund um den Kiosk sind stets ca. 20 junge Männer mit Drogen zugange, die untereinander Arabisch und Französisch sprechen. Immer wieder kommt es zu lautstarken Streitereien und Handgreiflichkeiten unter den am Drogenhandel beteiligten Gruppen. Die Polizei Trier schätzt allerdings die Gefahr, dass Unbeteiligte davon betroffen werden, als „eher gering“ ein. Man agiere „mit entsprechender Präsenz und Ansprechbarkeit“. (Quelle: Trierischer Volksfreund)

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1 Kommentar

  1. Politisch doch garnicht gewollt dies effektiv zu bekämpfen. Man darf doch nicht gegen die Fachkräfte vorgehen. Wäre ja Rassismus 😂😂😂. Wird sich nichts ändern, vor allem, solange Grüne mit am Ruder sind. Wird so getan, als wäre Phänomen neu. Auch besonderen Dank an „Mama Merkel“ nachträglich . Wir (er)schaffen das. 😢😢😢😢😢😢😢

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