TRIER. Eine wilde Verfolgungsjagd mit anschließender Flucht zu Fuß meldet die Trierer Polizei vom Dienstagmorgen, 17. Oktober. Dabei warfen die Flüchtenden auch Gegenstände aus dem Auto – Betäubungsmittel wie sich herausstellte.
Demnach beabsichtigte eine Streife am frühen Dienstagmorgen, den 17.10.2023, einen Pkw in den Moselauen zu kontrollieren. Nach Einschaltung der Anhaltesignale beschleunigte das Auto jedoch und versuchte zu flüchten. Die Flucht verlief dabei über die Konrad-Adenauer-Brücke, die Aulstraße und Auf der Weismark bis in die aktuell gesperrte Arnulfstraße.
Als die Fahrt schließlich an der dortigen Baustelle endete, flüchteten zwei Personen zu Fuß weiter, während sich eine Person auf die Straße setzte. Die Beamten verfolgten die Personen und konnten sie letztlich stellen.
Der Fahrer stand dabei unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und es lag gegen ihn ein Haftbefehl vor. Zudem waren die angebrachten Kennzeichen am Vortag als gestohlen gemeldet worden.
Während der Verfolgungsfahrt hatten die Personen Gegenstände aus dem Fahrzeug geworfen. Bei der Nachschau wurden Betäubungsmittel aufgefunden. Sowohl der Fahrer, als auch die Beifahrerin, hatten Betäubungsmittel dabei. Die Polizei nahm beide zunächst fest. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde die Beifahrerin im Anschluss entlassen. Der Fahrer wurde am heutigen Tag dem Haftrichter vorgeführt und in eine JVA verbracht.
Die dritte Person hatte sich nichts zu Schulden kommen lassen.

















