GREIMERATH/HASBORN – Ein Vorfall auf der K 22 im Bereich von Greimerath hat am Mittwochabend Ermittlungen wegen eines versuchten Betrugsdelikts nach sich gezogen.
Gegen 18:26 Uhr stellte ein bislang unbekannter Fahrzeugführer seinen Audi A4 Kombi quer auf die Fahrbahn. Ein herannahender 22-jähriger Autofahrer aus dem Stadtgebiet Wittlich wurde durch diese gezielte Blockade gezwungen, sein Fahrzeug bis zum Stillstand abzubremsen und auf der Strecke anzuhalten.
Bekannte Kriminalitätsform frühzeitig erkannt
Unmittelbar nach dem erzwungenen Halt trat der Unbekannte an den jungen Fahrer heran. Er bot ihm vermeintlich wertvollen Goldschmuck zum direkten Ankauf an. Der 22-Jährige reagierte jedoch besonnen und aufmerksam. Er ordnete das Verhalten sofort der polizeilich bekannten Masche des „Autobahngolds“ zu. Bei dieser Betrugsform wird minderwertiges oder gefälschtes Material zu überhöhten Preisen als angebliches Notfall-Gold deklariert. Das Opfer wies die Forderungen konsequent zurück.
Ermittlungsbehörden bitten um Hinweise aus der Bevölkerung
Nachdem der Betrugsversuch gescheitert war, wendete der Tatverdächtige sein Fahrzeug und flüchtete von der K 22 in Fahrtrichtung Wittlich.
Die herbeigerufene Polizeiinspektion Wittlich leitete umgehend ein Verfahren ein und führte am Tatort erste Maßnahmen zur Spurensicherung durch.
Die Ermittler bitten Zeugen, die Angaben zum flüchtigen Audi A4 Kombi oder zum Fahrer machen können, sich telefonisch oder per E-Mail zu melden.

















