TRIER. Wer künftig ins Theater Trier geht, muss tiefer in die Tasche greifen: Der Trierer Stadtrat hat die Preiserhöhung bereits in seiner letzten Sitzung beschlossen, nun ist sie auch in der Rathaus Zeitung veröffentlicht worden.
So sollen die Eintrittspreise des Theaters ab der Spielzeit 2026/27 im Schnitt um rund zwölf Prozent erhöht werden. Die teuerste Karte kostet dann 65 Euro statt bisher 60 Euro, die günstigste nicht ermäßigte Karte bleibt bei 10 Euro. Nach Darstellung des Theaters sollen vor allem die unteren Preiskategorien und Familienangebote möglichst geschont werden.
Der Grund liegt in der bevorstehenden Interimszeit während der Generalsanierung. Gespielt wird dann in Ausweichspielstätten wie Tufa, Europahalle und Heiligkreuz. Dort gibt es weniger Plätze, zudem soll es weniger Vorstellungen geben als bisher. Entsprechend rechnet das Theater während des Interims nur noch mit rund 85.000 verkauften Tickets pro Jahr.
Damit ist die Logik hinter der Entscheidung schnell erklärt: Weniger Publikum und zusätzliche Kosten für externe Spielorte sowie angemietete Räume sollen/müssen teilweise über höhere Eintrittspreise aufgefangen werden. Für den Großteil des Trierer Publikums heißt das unterm Strich: Kultur wird im Interim spürbar teurer.

















