Das WM-Eröffnungsspiel gegen Marokko (Endstand 6:0) wurde im Durchschnitt von 5,61 Millionen begeisterten Fans im ZDF verfolgt werden, was einem starken Marktanteil von 60,4 Prozent entspricht. Dieser Anteil gibt an, wie viele Fernsehzuschauer zu diesem Zeitpunkt das Spiel eingeschaltet hatten.
Die Relevanz dieser Zuschauerzahl wird deutlich, wenn man sie mit den Einschaltquoten des Länderspiels der Männer am 12. Juni gegen die Ukraine vergleicht. Hier hatten lediglich 4,57 Millionen Zuschauer um 18 Uhr das ZDF eingeschaltet. Bemerkenswert, dass die Frauen sogar um 10.30 Uhr morgens höhere Quoten erzielten! Zu dieser Tageszeit sind normalerweise Einschaltquoten von ein bis zwei Millionen üblich. Trotz der Bedenken der Torhüterin Merle Frohms vor dem Turnier, dass die Spiele zu ungünstigen Zeiten übertragen werden, ließen sich die Fans davon offensichtlich nicht abschrecken.
Starke Einschaltquoten der DFB-Frauen
Mit dieser starken Einschaltquote für das Marokko-Spiel erreicht das WM-Turnier fast das Niveau der EM 2022: Beim ersten Gruppenspiel gegen Dänemark verfolgten damals 5,95 Millionen Zuschauer das Spiel, allerdings um 21 Uhr, wenn mehr Menschen Zeit haben, vor dem Fernseher zu sitzen.
Vergleicht man diese Zahlen mit der letzten WM 2019 in Frankreich, so waren es beim Auftaktspiel gegen China lediglich 4,38 Millionen Zuschauer gewesen, und das zu einer Uhrzeit von 15 Uhr. Die Zahlen zeigen, dass dass der Frauenfußball immer mehr Anerkennung und Begeisterung in der breiten Öffentlichkeit findet.


















