++ Suche nach vermisster Frau – Großeinsatz mit Booten, Tauchern und Leichenspürhunden! ++

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Einsatzfahrzeuge der Polizei stehen am Ufer der Lahn bei Villmar. Foto: Boris Roessler/dpa

MONTABAUR/VILLMAR. Die Suche nach einer seit Heiligabend vermissten Frau bei Villmar im Landkreis Limburg-Weilburg ist am Freitag fortgesetzt worden. Auch am zweiten Tag werde mit Booten, Tauchern und Leichenspürhunden nach der Vermissten aus Montabaur gesucht, Bereitschaftspolizisten seien vor Ort, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Lediglich auf den Hubschrauber verzichte man am zweiten Tag. Die Suche betrifft die Lahn und den beiderseitigen Böschungsbereich zwischen Villmar und Runkel auf einer Strecke von mehreren Kilometern. Bis zum Abend werde man das Gebiet voraussichtlich abgesucht haben, sagte der Sprecher.

Bereits am Donnerstag hatten rund hundert Polizeikräfte nach der vermissten Frau gesucht. Es gebe Hinweise, dass sie «möglicherweise nicht mehr am Leben ist und damit einhergehend einen nicht natürlichen Tod gestorben ist», hatte Oberstaatsanwalt Dominik Mies von der Staatsanwaltschaft Limburg erklärt. Aufgrund der Hinweise gehe man zudem davon aus, dass die Vermisste möglicherweise in dem Gebiet abgelegt worden sein könnte. Zu näheren Details machte Mies auch am Freitag keine Angaben.

Die damals 34 Jahre alte Frau aus Montabaur wird seit Heiligabend 2022 vermisst. Nach Angaben von Mies war sie drei Tage später von ihrem ehemaligen Mitbewohner als vermisst gemeldet worden. Bei umfangreichen Ermittlungen der Polizei in Montabaur war die Frau nicht gefunden worden. Zu ihrem Umfeld sagte Mies: «In dem Milieu der Vermissten spielten sicherlich Drogen eine Rolle.» Er hatte auch die Bevölkerung um Hinweise gebeten.

(Quelle: dpa)

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