Trier: Weil Freundin Schluss machte – Brandstiftungs-Prozess gegen 39-Jährigen

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Foto: pixabay/Symbolbild

TRIER. Am 28.2.2023 beginnt vor der 3. Großen Strafkammer des Landgerichts Trier unter dem Vorsitz von Richter Armin Hardt ein Strafprozess wegen versuchte schwerer Brandstiftung.

Die Staatsanwaltschaft legt dem 39-jährigen Angeklagten zur Last, jeweils im Zustand erheblich verminderter Schuldfähigkeit, folgende Taten begangen zu haben:

Am 8.3.2021 soll der Angeklagte, nachdem die Zeugin die Beziehung mit ihm beendet haben soll, in der Küche in der von ihm und weiteren Personen bewohnten Wohnung im Landkreis Vulkaneifel erst randaliert und anschließend eine Herdplatte eingeschaltet haben, auf welcher er – in der Absicht, dass sich diese entzünden – zuvor Geschirrhandtücher aufgehäuft haben soll. Anschließend habe er die Küche verlassen und sich zur Zeugin ins Wohnzimmer begeben. Kurz darauf habe die Zeugin aus der Küche ein Knistern und Knallen vernommen, woraufhin der Angeklagte in die Küche gelaufen und gerufen haben soll: „Es brennt, es brennt!“

Als ein hinzugekommener Mitbewohner die Tücher von der Herdplatte genommen habe, unter denen es zu diesem Zeitpunkt gequalmt habe, sollen die Flammen aus den Tüchern herausgeschlagen und auf eine Mehrfachsteckdose, an welcher mehrere Elektrogeräte angeschlossen waren, übergegriffen haben.

Insgesamt soll ein Sachschaden von etwa 5.000 Euro entstanden sein.

Am 28.5.2021 soll der Angeklagte in Bitburg die Abdeckung eines Stromverteilers abgerissen haben. Es soll ein Sachschaden von etwa 200 Euro entstanden sein.

Am 11.11.2021 soll der Angeklagte im Landkreis Trier-Saarburg mit einem Lichtschachtgitter aus Eisen gegen eine Glasscheibe einer Eingangstür geschlagen haben. Dabei ein Schaden in Höhe von 250 Euro entstanden.

Der Angeklagte ist strafrechtlich bereits zuvor in Erscheinung getreten. Er befindet sich derzeit in einem psychiatrischen Krankenhaus. (Quelle: Landgericht Trier)

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