TRIER. Die Polizeiinspektion Trier ist am frühen Freitagmorgen, 17. Februar, zu einer Körperverletzung in einer Diskothek in Trier-West gerufen worden. Die Situation vor Ort eskalierte, als sich eine Gruppe von bis zu 40 Personen zusammenschloss und sich gegen die Einsatzkräfte solidarisierte.
Zur Aufarbeitung dieses Einsatzes und zur Ermittlung der Tat und der Tatbeteiligten hat das Polizeipräsidium Trier eine sogenannte Besondere Aufbauorganisation eingerichtet. Diese wird durch den stellvertretenden Behördenleiter Frank Gautsche geleitet. Der Polizei Trier ist es in der Nacht gelungen, die Lage durch das Heranführen weiterer Kräfte unter Kontrolle zu bringen. Noch in der Nacht hat die Polizei die Fahndung nach den flüchtenden Aggressoren und die ersten Ermittlungen aufgenommen.
Derzeit laufen die Ermittlungen auf Hochtouren.
Die Kriminalpolizei Trier bittet Zeugen, die Angaben zu dem Geschehen machen können oder möglicherweise verletzt worden sind, sich mit der Polizeiinspektion Trier, unter Telefon 0651/9779-5210 in Verbindung zu setzen.
Zusätzlich hat die Polizei ein Hinweisportal geschaltet und bittet Zeugen, die Videos und Fotos gefertigt haben, dort hochzuladen: https://rlp.hinweisportal.de/
Unterdessen hat die Trierer Polizei Spekulationen, es handele sich bei den Tätern um Gruppierungen mit Migrationshintergrund, einen Riegel vorgeschoben. In einem Posting bei Twitter stellte die Polizei Trier klar, dass die festgenommenen Täter deutsche Staatsbürger aus Trier gewesen seien.
Nach dem #Angriff auf Polizeibeamte kursieren Falschbehauptungen zur Nationalität der festgenommenen Personen. Wir stellen klar: Es handelt sich um deutsche Staatsbürger aus #Trier. Bitte beteiligen Sie sich nicht an Spekulationen und vertrauen Sie seriösen Quellen. #TR172 pic.twitter.com/kdqFLhoXH4
— Polizei Trier (@PolizeiTrier) February 17, 2023














