BERLIN/TRIER. Wie mehrere Agenturen berichten, strebt die Bundesregierung vor der Ministerpräsidentenkonferenz an diesem Mittwoch an, die geplante Gaspreisbremse zur Entlastung von Gaskunden schon einen Monat früher greifen zu lassen.
Die Deutsche Presse-Agentur zitiert aus einer Beschlussvorlage des Bundeskanzleramts, wonach die Gaspreisbremse für private Haushalte zum 1. März 2023 eingeführt und eine „Rückwirkung zum 1. Februar 2023″ angestrebt werden soll.
Ursprünglich sollte die Preisbremse nach Vorstellung des Kanzleramts erst von März an gelten, die Länder hingegen forderten die Einführung zum 1. Januar. Die Beschlussvorlage mit der Einführung rückwirkend zum 1. Februar könnte ein Kompromiss zwischen beiden Seiten sein.
Bei der Gaspreisbremse könnte bei Privathaushalten für 80 Prozent des Vorjahresverbrauchs der Preis dann auf 12 Cent pro Kilowattstunde gedrückt werden. Wer mehr verbraucht, müsste mehr zahlen.











