Schüsse im Kreis Neuwied: Zusammenhang mit Bluttaten von Dormagen?

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Zwei Streifenwagen der Polizei stehen am Straßenrand. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild

BREITSCHEID/KOBLENZ. Im Fall der beiden mit Schussverletzungen gefundenen Menschen im Westerwald ermittelt die Polizei weiter. Ein Sprecher nannte am Samstag in Koblenz allerdings keine Details. Diese wolle die Staatsanwaltschaft voraussichtlich am Dienstag mitteilten, sagte er.

Die zwei Personen waren am Freitag bei Breitscheid gefunden worden. Zuvor wurde die Polizei nach eigenen Angaben über eine Schussabgabe informiert. Sie sperrte den Bereich ab.

Die Ermittler baten zunächst, den Bereich um die Grube Ferdinand zu meiden und keine Anhalter mitzunehmen. Später teilten sie dann mit, die Überprüfungen in der Grube Ferdinand seien abgeschlossen – eine Gefahr für die Bevölkerung bestehe nicht.

Überprüft wird den Angaben zufolge ein möglicher Zusammenhang mit Schussabgaben im rund 90 Kilometer entfernten Dormagen (Nordrhein-Westfalen). Dort war am Freitag ein 36 Jahre alter Mann in einem Kiosk erschossen worden, wie die Polizei in Düsseldorf mitteilte. Der gesuchte 55-jährige Verdächtige wurde einige Stunden später rund einen Kilometer entfernt mit einer tödlichen Schusswunde im Kopf am Straßenrand entdeckt. Beide Männer waren für die Behörden keine Unbekannten. (dpa)

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