Sie lernte ihn im Interent kennen: Ayleen-Mörder gesteht Bluttat

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Foto: dpa

WIESBADEN. Lange hatte er nicht zugegeben, der 29-jährige Tatverdächtige, der bereits als Jugendlicher als Sexualstraftäter verurteilt worden war. Doch nach umfangreichen Ermittlungen einer 30-köpfigen Sonderkommission hat er die Ermordung der 14-jährigen Ayleen aus Baden-Württemberg gestanden, wie der Nachrichtensender n-tv berichtet. Der Leichnam der vermissten Schülerin war im Juli an einem abgelegenen See in der Wetterau gefunden worden. Der Fall hatte bundesweit für Aufsehen und Entsetzen gesorgt.

Der Tatverdächtige, der ebenfalls aus Baden-Württemberg stammt, führte die Ermittler auch zum Tatort und zu abgelegten Kleidungsstücken des Opfers im Bereich eines Feldwegs im Landkreis Gießen. Als bereits verurteilter Sexualstraftäter stand der Mann mehrere Jahre unter Führungsaufsicht, die aber Anfang 2022 auf Gerichtsbeschluss beendet wurde. Ayleen lernte ihren späteren Mörder wohl im Internet kennen.

Das Mädchen war am 21. Juli in seinem Heimatort im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald verschwunden. Ihre Leiche wurde ca. eine Woche später rund 300 Kilometer entfernt in einem See im hessischen Wetteraukreis gefunden. Spezialkräfte der Polizei nahmen den 29-Jährigen daraufhin noch am selben Tag in der Nähe von Frankfurt fest.

Durch die Auswertung von Handy-, Mobilfunkzellen- und GPS-Daten konnten die Ermittler ein Bewegungsprofil des Mannes erstellen und den Tatverdacht untermauern. Zudem fanden sie persönliche Gegenstände aus dem Besitz Ayleens in seiner Wohnung.

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