Betriebsrat nach Verkauf des Flughafens Hahn: vorsichtig optimistisch

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Der Tower des Regionalflughafens Hahn im Hunsrück ist zu sehen. Foto: Thomas Frey/Archiv

HAHN. Der Betriebsrat des am Mittwoch verkauften insolventen Hunsrück-Flughafens Hahn ist nach eigenen Worten «vorsichtig optimistisch».

Die Nachricht sei ganz neu und er könne noch nicht viel sagen, erklärte der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH (FFHG), Karl-Heinz Heinrich, am Donnerstag.

«Wir waren auch froh, als HNA kam, und was da rauskam, haben wir dann alle miterlebt», ergänzte der Mitarbeiter der Flughafenfeuerwehr mit Blick auf den chinesischen Mischkonzern HNA. 2017 hatte dieser 82,5 Prozent der FFHG gekauft und war später in finanzielle Schieflage geraten. Im Oktober 2021 meldete in Corona-Zeiten auch der Flughafen Hahn Insolvenz an. «Wir müssen abwarten, was die Zukunft uns bringt», sagte Heinrich.

Die Käuferin des Airports, die Swift Conjoy GmbH mit Sitz in Frankfurt, hatte am Mittwoch die Schaffung weiterer Arbeitsplätze sowie den Ausbau des Flugbetriebs angekündigt. Nach früheren Angaben hat der ehemalige US-Militärflughafen im Hunsrück rund 430 Mitarbeiter. Dem Verkauf am Mittwoch für eine ungenannte Summe war ein Bieterverfahren vorausgegangen.

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