LUXEMBURG. In der Region Trier macht sich seit einiger Zeit die auffallend bunte Auwaldzecke breit, die v.a. Hunde befällt und diese mit der sog. „Hundemalaria“ infizieren kann (Lokalo berichtete). Doch das bissige Spinnentier ist mittlerweile auch in Luxemburg verbreitet. Die Politik zeigt sich besorgt.
Auf eine Anfrage des DP-Abgeordneten Gusty Graas erklärte Gesundheitsministerin Paulette Lenert, die Zeckenpopulation in Luxemburg verändere sich. Die zoologische Abteilung des luxemburgischen Nationalmuseums für Naturgeschichte (MNHN) hatte das vermehrte Auftreten der Auwaldzecke bereits vor rund einem Jahr bestätigt, v.a. im Süden des Großherzogtums. Besorgniserregender sei aber die Vermehrung derjenigen Arten, die Borreliose und Hirnhautentzündung (FSME) übertragen können.
Das Gesundheitsministerium will nun die Lage in enger Abstimmung mit dem Naturmuseum beobachten und die Öffentlichkeit durch regelmäßige Kampagnen über Möglichkeiten, sich zu schützen, aufklären.

















