Wegen Kuttenverbot: Razzien bei Hells Angels in Rheinland-Pfalz

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Foto: dpa

KOBLENZ. Die Polizei hat am Mittwochmorgen sieben richterliche Durchsuchungsbefehle bei Mitgliedern der Rockergruppierung Hells Angels in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen vollstreckt.

Der Vorwurf gegen die Rocker laute «Zuwiderhandlungen gegen Verbote nach dem Vereinsgesetz», erklärten die Ermittler. Mit der Verschärfung dieses Gesetzes im Jahr 2020 war verboten worden, Kutten mit Kennzeichen von verbotenen Rockergruppierungen zu tragen. Die Kennzeichen dürfen auch nicht in leicht abgewandelter Form getragen werden.

Geleitet wurden die Razzien von der Zentralen Kriminalinspektion Koblenz mit Unterstützung anderer Dienststellen. Darunter seien auch Spezialeinheiten, erklärte die Polizei. Nach dpa-Informationen richten sich die Durchsuchungen gegen das Hells Angels-Charter MC Boppard. Mitglieder des Ablegers leben auch in NRW – so gab es unter anderem Durchsuchungen in Krefeld und Meerbusch.

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