Monatliche Unterstützung – Universität Trier erreicht einen Rekord beim Deutschlandstipendium

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TRIER. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen in der Pandemie hat die Universität Trier bei der Vergabe von Deutschlandstipendien einen Rekord erreicht. Sie konnte für 2021/22 mehr Unternehmen, Personen und Organisationen als Förderer denn je für das Deutschlandstipendium gewinnen. Somit erhalten 65 Studierende zwei Semester lang ein monatliches Stipendium in Höhe von 300 Euro.

Die Rekordzahl kommt passend zum Jubiläum: Als das Deutschlandstipendium vor zehn Jahren erstmals verliehen wurde, waren es rund ein Drittel weniger Stipendien-Urkunden. Die traditionelle Vergabefeier auf Campus II, bei der sich Förderer und Stipendiaten kennenlernen, musste Ende 2021 wegen Corona abgesagt werden und wurde nun in digitaler Form nachgeholt.

Universitätspräsident Prof. Dr. Michael Jäckel blickte bei der Online-Vergabefeier auf seinem Computer-Bildschirm in viele freudige Gesichter von Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie von Vertretern fördernder Unternehmen und Einrichtungen. Die Förderer, darunter auch eine Privatperson, tragen eine Hälfte der Gesamtstipendiensumme von 3.600 Euro, die andere Hälfte übernimmt das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Zudem besteht die Möglichkeit von Einzelspenden ab 50 Euro in einen Sammelfonds, aus dem Stipendien finanziert werden.

Nachdem im Vorjahr einige Unternehmen pandemiebedingt ausgesetzt hatten, konnte die Universität im Jubiläumsjahr wieder alle Förderer zurückgewinnen. Mit der Carl-Zeiss-Stiftung, die zehn Stipendien im MINT-Bereich vergibt, und der Stiftung der Stadt Wittlich wurden zwei Einrichtungen erstmals im Kreis der nunmehr 20 Förderer begrüßt. 25 Studierende werden von der Nikolaus Koch Stiftung unterstützt, die nach wie vor die größte Anzahl an Stipendien zur Verfügung stellt.

Lars Engelmann ist einer der 65 neuen Deutschland-Stipendiaten an der Universität Trier. „Ich kann jedem Studierenden nur raten, die Gelegenheit zu ergreifen und es einfach mal zu versuchen. Das Bewerbungsverfahren steht jedem offen und ist schnell zu durchlaufen. Außerdem tut die Bestätigung der eigenen Arbeit und Leistung durch die Vergabe des Stipendiums gut.“ Ihm hat das Stipendium auch dabei geholfen, einen unerwarteten gesundheitlichen Rückschlag zu verkraften. „Nach einem Jahr, das durch den daraus bedingten Stillstand geprägt war, hat mir das Stipendium Kraft gegeben, mein Studium so schnell wie möglich wieder voll in Angriff zu nehmen“, sagte Lars Engelmann.

Universitätspräsident Michael Jäckel dankte den überwiegend in der Region ansässigen Förderern für ihr Engagement und bezeichnete sie als wichtige Partner der Universität. Unternehmen öffnet das Deutschlandstipendium die Möglichkeit, in die Zukunft zu investieren und in Kontakt zu talentierten und engagierten Nachwuchskräften zu kommen. Kriterien für die Vergabe der Stipendien sind gute Leistungen vor oder im Studium, aber auch gesellschaftliches Engagement und besondere persönliche Lebensumstände werden berücksichtigt.

Stipendiatinnen und Stipendiaten werden durch die Unterstützung in die Lage versetzt, sich besser auf das Studium zu konzentrieren und Kontakte zu regionalen Unternehmen und Einrichtungen aufzubauen.

Ab 30. Mai können sich Studierende der Universität Trier für die nächste Phase des Deutschlandstipendiums bewerben. Die Frist endet am 15. Juli 2022.

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