Hundemalaria und Fleckfieber: Gefährliche Zeckenarten breiten sich in der Region aus

0
Eine Auwaldzecke. Foto: dpa

TRIER. Wie der SWR berichtet, machen sich in der Region Trier zwei neue Zeckenarten breit, die Auwaldzecke und die Schafzecke. Beide Zeckenarten sind nicht ungefährlich.

Die Auwaldzecke zeichnet sich durch eine bunte, marmorierte Färbung aus und ist deutlich größer als normale Zecken. Sie bewegt sich wie eine Spinne und befällt v.a. Hunde, die sie mit „Hundemalaria“ anstecken kann.

Auch die Schafzecke ist auffallend bunt und groß. Ihr Biss kann monatelange Schmerzen an der Bissstelle und Schwellungen der Lymphknoten auslösen und in Einzelfällen das potenziell tödliche Fleckfieber übertragen.

Es wird erwartet, dass beide Zeckenarten sich in der Region weiter ausbreiten – Vorsicht ist also geboten. Wer sich in der Natur aufhält, sollte sich hinterher genau auf Zeckenbefall untersuchen. Und wer eine Auwald- oder Schafzecke findet, sollte diese am besten zum Arzt bringen, damit sie auf eventuelle Erreger untersucht werden kann.

Vorheriger ArtikelProzess um Amokfahrt: Der SUV raste mit mindestens Tempo 75 durch die Stadt!
Nächster ArtikelEifel: Lauter Knall in der Nacht – beliebte „Natur-Toilette“ von Vandalen heimgesucht!

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.