RLP: Die Störche brüten wieder – Erstes Ei für diese Saison im Nest entdeckt

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Ein Weißstorch legt in der Voliere der «Storchenscheune», einen Ast in seinen Horst. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild

BORNHEIM. Große Freude in der Pfalz: In Bornheim hat die Leiterin des örtlichen Storchenzentrums, Jessica Lehmann, das erste Ei der Klapperschnäbel für diese Saison im Nest entdeckt. «Die meisten Nester der vergangenen Jahre sind in der Pfalz auch schon wieder besetzt», sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. «Nun werden die Erstbrüter erwartet. Vereinzelt werde das wohl nicht ohne Konflikte ablaufen. «Erstbrüter könnten versuchen, angestammten Nestbesitzern ihr Nest streitig zu machen. Hierbei kann es wie bei anderen Tierarten auch zu Kämpfen kommen», sagte Lehmann.

Viele Erstbrüter bauten jedoch selbst ein neues Nest. «Da Störche gerne in Gesellschaft leben, ist damit zu rechnen, dass es an Orten, an denen es schon Störche gibt, zu neuen Nestbauten kommen kann», betonte die Zentrumschefin. Zurzeit seien die meisten Paare in Bornheim mit der Reinigung und dem Weiterbau der Nester beschäftigt.

Lehmann bezeichnete 2021 als gutes Jahr für Pfälzer Störche. «Mit etwa 490 Storchenpaaren in ganz Rheinland-Pfalz ist die Population wieder gewachsen. Nun müssen wir abwarten, wie die kommende Saison verläuft. Der Bruterfolg der Störche kann durch eine sehr kalte und nasse Nacht, wie es etwa 2020 der Fall war, gestört werden.»

Lehmann beklagte erneut zunehmenden Müll im Umfeld der Adebare. «Gummis aus Haushalt, Landwirtschaft und Weinbau sind mittlerweile häufige Funde in den Nestern der Störche und auch im Gewölle.» Auch Corona-Schutzmasken würden immer wieder verbaut. «Darum ist es wichtig, dass Masken fachgerecht im Müll entsorgt werden, denn diese stellen für viele Tiere eine ernste Gefahrenquelle dar.» (dpa)

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